Morgendämmerung

Die Lage in der Ukraine ist schlimm aber sie bessert sich. Oleksandr Pawlju wurde aus der Region Donezk nach Kiew zurückbeordert, offiziell um zur Verteidigung der Hauptstadt beizutragen, inoffiziell, weil er Donezk mit eine Rakete beschießen ließ und die Evakuierung der Bewohner Mariupols behinderte.

Das von der Donezker Republik eingenommene Dorf Wolnowacha existiert in unseren Medien nicht. Die Überlebenden der Ortschaft wußten von Kriegsverbrechen der ukrainischen Truppen zu berichten.

Derweil dauern die Bemühungen an, Rußland weiter zu destabilisieren und gleichzeitig Wege zur Beendigung des Krieges zu finden. Da die Türkei die Einfahrt ins Schwarze Meer für Kriegsschiffe gesperrt hat, findet die NATO-Demonstration Maritimer Stärke an der russischen Grenze in Norwegen statt.

Die Sanktionen gegen Russland lassen sich China, Indien und Saudi Arabien fragen, ob die westlichen Institutionen zur Zahlungsabwicklung, ob der US-Dollar als Verrechnungswährung alternativlos sein muß. Ihre Antwort ist nein.

Russland stoppt die Ausfuhr von Getreide und Zucker bis Juni. Ziel Russlands bleibt die Donbass-Republiken zu stabilisieren, die Ukraine zu demilitarisieren und die dort anzutreffenden faschistischen Nachgeburten zu beseitigen – mit oder ohne Selenski. Juni könnte ein Anhaltspunkt für die von Russland veranschlagte Dauer des Krieges sein.

Unsere Rüstungsindustrie würde sich freuen, hängen doch die für die Herstellung von Panzern und Kriegsschiffen notwendige Stahlerzeugung von den Energielieferungen und den Stahlveredlern aus Russland ab.