Sterne und (Polizei-)Streifen.

Die Trump-Anhänger gewinnen weiter an Zustimmung. In Florida, hier regiert ein politischer Freund des Ex-Präsidenten, wechselten in den letzten 8 Monaten 100 000 Wähler von den Demokraten zu den Republikanern. In den USA führen die Republikaner in den Umfragen mit 5 Prozentpunkten vor den Demokraten.

Dafür gibt es Gründe:
Biden hat 87 000 Steuerfahnder eingestellt etwaigen Steuersündern oder Menschen, die einfach eine fehlerhafte Steuererklärung abgaben mit Hausdurchsuchungen zu beglücken, wie sie in anderem Zusammenhang jüngst Trump selbst ereilt hat.

Jetzt wurde offensichtlich, dass Biden das FBI instrumentalisierte, eine martialische aber unnötige Hausdurchsuchung auf dem Anwesen des Ex-Präsidenten durchzuführen. Unnötig, weil Trump jederzeit mit dem Staatsarchiv kooperierte.
Dass keinem konkreten Anlass nachgegangen werden sollte, wird deutlich anhand der Gegenstände die das FBI beschlagnahmte, u.a. 3 Pässe und private Fotoalben.

Biden beugte in diesem Fall das Recht nicht nur hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Er ging weiter.

Nun entzieht der aktuelle Präsident einem vorherigen verfassungsmäßige Privilegien – hier das Privileg Dokumente zu klassifizieren. Eine legale Handlung heute, kann morgen als Verbrechen eingestuft werden.

Die US-Administration zerfällt, geistig, da sie sich jenseits des Rechtes bewegt, personell, angesichts des Rücktritts des Corona-Spezialisten Vauci und moralisch, nehmen doch die Leaks aus dem Weißen Haus zu.

Für viele Wähler, die einen Hauch an Rechtsstaatlichkeit wünschen, Grund genug sich mit Donald Trump zu solidarisieren.

Ob nun ein juristisches Possenspiel, garniert mit den Schnellfeuerwaffen der FBI oder der Wähler über die Zukunft der USA bestimmen, liegt in den Sternen, wenn nicht in den Streifen.