Keine Barzahlungen über 10 000 Euro.

Die EU-Kommission will Barzahlungen über 10 000 Euro verbieten, vorgeblich, weil soviel Geld keiner mit sich rumschleppen möchte und um dem Verbrecher das Handwerk zu legen.

Wirecard hat mit freundlicher Unterstützung der Bundesregierung seine Verbrechen bargeldlos abgewickelt.

Greensill hat ihre windigen Geschäfte bargeldlos abgewickelt.

Der Verbrecher von heute arbeitet bargeldlos, dank der Crypto-Währungen.

Die EZB „kauft“ Schulden in Milliardenhöhe bargeldlos auf, die Mitgliedsregierungen wem gegenüber eingegangen sind?

Die EU-Kommission sollte sich weniger als Dienstleister der Finanzindustrie verstehen, sondern sich fragen, warum die Preise für Mais und Weizen in die Höhe schießen. Sie könnte Spekulationen mit Nahrungsmitteln einschränken und nicht Menschen als Verbrecher verleumden, die nun einmal Zahlungsmittel bevorzugen, die weniger kriminelles Potential bieten als andere.

Der Wirecard-Chef ist gewiß nicht mit 1 Mrd. Euro im Schrankkoffer deponierten kleinen Scheinen geflüchtet und der Erpresser im Internet läßt sich das erpreßte Geld nicht in Papiertüten auf dem Parkplatz übergeben.

Wer als Finanzminister den Mitarbeitern seiner Finanzaufsicht erlaubte, sich bargeldlos an Unternehmen zu bereichern, deren Wohl und Börsenkurse vom aktiven Wegscheuen abhingen, hat natürlich die moralische Autorität, sich als Kanzlerkandidat der SPD auf’s Schild heben zu lassen – ohne Bargeld, bald auch für seine Wähler.

Ethik, Dogma und die Wirklichkeit.

Die Philosophie wurde weitgehend aus den Schulen und Universitäten verbannt. Letztlich wurde damit Menschen ein Weg verbaut, sich ihres eigenen Verstandes bedienen zu können. In unserer Reitz überfluteten Welt zählen Schlagzeilen. Sie sind, wie einst die Trommelfeuer im Weltkrieg, nicht dazu bestimmt, Menschen zu töten, sondern kampfunfähig zu machen.

Ursprung dieses Trommelfeuers sind Dogmen, der katholischen Kirche entrissene Leitsätze, die heute nicht einmal mehr auf einen Apostel zurückzuführen sind. Man verkauft uns diesen Dogmatismus als Werte-Ethik. Bei genauere Betrachtung hat die Werte-Ethik mit der Ethik soviel gemein, wie ein Schimmelpilz mit einem Atompilz.

Die Philosophie ist mit Hegel in die Wirklichkeit aufgebrochen, d.h. wir sind dort bei weitem nicht angelangt und solange das nicht der Fall ist, gibt es keine Ethik, die auf Werten beruht, deren Bezug zur Wirklichkeit wer herstellen sollte?

Insofern ist die katholische Kirche mit ihrem Apostel fein raus. Doch was, vom Apostel abgesehen, ist des Menschen Antrieb sich moralisch zu verhalten? Es ist die Freiheit!
Andere Moralapostel jeglicher Couleur, und sie finden sich nicht nur bei den Grünen sondern in jeder Partei, sanktionieren, bestrafen jeden, der ihrem moralischen Codex zuwiderhandelt, sind es jedenfalls nicht.

Oft mißbraucht und mißverstanden ist Freiheit
a) eine Eigenschaft des Menschen,
b) sie ist die Eigenschaft angetan – unsere Vorstellungen von der Welt mit der äußeren Realität in Übereinstimmung bringend – Wirklichkeit zu erlangen.

Die Freiheit des einzelnen Menschen ist ihm Antrieb, über die Deckung seiner Grundbedürfnisse hinaus in die Wirklichkeit zu treten, als Wissenschaftler, Unternehmer, Arbeiter und Künstler.

Die der Freiheit zu dankende Übereinstimmung läßt uns die Moral (und Moral ist eine gesellschaftliche Veranstaltung) entwickeln, die notwendig ist, dieses Wirken nicht auf Kosten der Erde, bzw. auf Kosten der lebendigen Natur zu gestalten.

Der DLF und die Eröffnung des Reichstages.

Vor 100 Jahren wurde der Deutsche Reichstag eröffnet. Aus Anlaß dieses Jahrestages brachte der Deutschlandfunk ein Kalenderblatt, unter dem Titel „Selbstfeier der Regierenden“.

Darin findet die Gründung des Reichstages im luftleeren Raum statt, d.h. Vergleiche mit Frankreich, Österreich, dem Vereinigten Königreich oder Rußland werden nicht angestellt.

In der einführenden Zusammenfassung greift der Autor selbst zur Lüge, sofern man annehmen möchte, daß der dort fehlende Bezug zur Eröffnungsfeier nicht einer Schreibschwäche geschuldet ist sondern Kalkül ist: „Bismarck machte… die Volksvertreter zu Statisten.“ Wir können froh sein, daß Bismarck dies nicht gelang.

Bismarcks Schwierigkeiten seine Politik gegen die Mehrheiten im Reichstag durchzusetzen sind legendär. Sein Schwenk von den Konservativen zum Zentrum ist jedem Historiker ein Begriff. Bismarcks Verzweiflung an dem Parlament endeten in seinem Versuch, die Thronbesteigung Wilhelms II. zu nutzen, den Reichstag auszuschalten.

Kaiser Wilhelm II. setzte daraufhin Bismarck ab.

Die Rolle des preußischen Militärs mochten die Organisatoren der Feierlichkeiten besser eingeschätzt haben als im Kalenderblatt vorgegeben. Moltke, der den Herrschaften die Reichsinsignien vorantrug, war kein Freund Bismarcks und hätte ihm eher als Mahnung dienen können, seinen Egotripp in Grenzen zu halten. Das Militär in Preußen hatte zu unterschiedlichen Zeiten eine unterschiedliche Bedeutung. Man erinnere sich eines Boyen, der aus Protest gegen die Karlsbader Beschlüsse sein Amt als Verteidigungsminister niedergelegt hatte.

So spielt denn der Autor mit kleindeutsch-großpreußischer Nationalstaat auf das großdeutsche Projekt eines österreichischen Hampelmannes an. Preußen war kein Nationalstaat. In Preußen lebten viele Nationalitäten.

Militärs im besten preußischen Sinne waren v. Schleicher und v. Bredow. Beide setzten ihr Leben im Kampf gegen das Hitlerregime ein und wurden erschossen. Die preußische „Militärmonarchie“ verfügte über klügere und mutigere Köpfe als der Deutschlandfunk heute.

Die Volksversammlung in der Paulskirche mit dem Reichstag zu vergleichen, geht gar nicht, weil es 1848 kein Deutsches Reich gab, wohl aber eine österreichische Großmacht im Deutschen Bund, in der der Kaiser an Gottes Stelle die Macht über seine Schäfchen ausübte. Die gute katholische Kirche legitimierte den sich ihr unterwerfenden Kaiser von Österreich den Absolutismus bis zum Bankrott SEINER Länder auszuleben.

Der Kulturkampf ging nicht von Preußen aus, sonst hätte es ihn in der Schweiz nicht gegeben. Er war der verzweifelte Versuch des Papstes den Machtverlust des Vatikans zu stoppen und hat nichts mit dem Deutschen Reichstag zu tun.

Daß das Paulskirchen-Parlament keinen Bestand haben konnte lag an den erwähnten äußeren Rahmenbedingungen, wie auch an der „Revolution von 1848“ auf die das rheinische Kapital (Hansemann) verzichtet, nachdem der König von Preußen sein Münzrecht, d.h. die Preußische Bank aufgegeben hatte.

Bismarcks Kulturkampf galt nicht dem Zentrum, wie im Deutschlandfunk suggeriert wird, sondern dem Papst der die Verträge Preußens mit der katholischen Kirche aufkündigte und aufgrund des selbst diagnostizierten Unfehlbarkeitswahns in Preußen schalten und walten wollte wie in Österreich. Wollen wir heute, daß der Papst bestimmt was an Schulen und Hochschulen gelehrt werden darf? Wir wollen das heute nicht aber wir verdammen den Kulturkampf?

Nach dem Kulturkampf konnte sich Bismarck in Teilen seiner Politik auf das katholische Zentrum verlassen und tat das auch. Die Ausgrenzung von politischen Gegnern ist keine Erfindung Bismarcks und die Sozialistengesetze klingen in den heutigen Ohren furchtbar, weil sie damals auch der SPD galten, die zu dieser Zeit allerdings nicht die SPD von heute war, sondern eine sozialistische Partei, wie sie vergleichbar mit der LINKEN ist.

Ausgrenzung findet auch heute statt. Regelmäßig nach wichtigen Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland hören wir den Satz des Wahlsiegers:

„Wir werden mit allen demokratischen Parteien über die Bildung einer neuen Regierung reden.“

Man redet nicht mit der LINKEN, tat auch Bismarck nicht und findet daran keinen Anstoß.

Die Ausgrenzung der politischen Gegner als Reichsfeinde „vergifteten“ das politische Klima im Kaiserreich nachhaltig.

Andererseits geht der Kulturkampf weiter. Die Katholische Kirche ist eine einflußreiche Größe in der Politik und wird als solche wegen Verfehlungen einzelner Würdenträger von der Presse zum Abschuß freigegeben, was aber auch daran liegen könnte, daß der gegenwärtige Papst von christlichen Motiven geleitet ist.

Und ich schreibe nicht, daß der Deutschlandfunk das politische Klima „vergiftet“, so bescheiden meine Ausdrucksfähigkeit auch sein mag, das Niveau dieses Senders tue ich mir nicht an, ich schreibe daß der Deutschlandfunk das politische Klima in Deutschland schädigt,
– indem er sich einer wohl kalkulierten, auf das Unbewußte abzielenden Rhetorik bedient, die einen offenen Blick auf die Ereignisse verhindern,
– indem er ausgrenzt, was nicht ins politische Konzept paßt, Linke, Rechte, Querdenker, Verfassungsfreunde und Verfassungsfeinde. Er tut dies nicht nur und wesentlich subtiler als das der Autor des Kalenderblattes vermag, denn er bangt um die Hörerschaft.

Die beste Propaganda taugt nichts, wenn sie den Hörer oder Leser vergrault.

Mich wundert, daß sich diese Hörerschaft des Deutschlandfunks mittlerweile aus Menschen rekrutieren soll, die
a.) nicht in der Lage sind, anhand der vom Autor gewählten Sprache die mit dieser Arbeit verfolgte Absicht zu erkennen,
b.) über keinerlei eigene historischen Kenntnisse verfügen; denn selbst dem gutmütigsten historisch einigermaßen bewanderten Hörer müßten die groben Schnitzer des Beitrages auffallen,
c.) die geistig nicht in der Lage sind, die sich allein aufgrund des Kontextes ergebenen Widersprüche zu erkennen.

Grundsätzlich:
Mir ist es gleich, ob jemand lügt oder unwissentlich eine falsche Behauptung aufstellt oder sich auch nur der Fakten insoweit bedient, den gewünschten Gesamteindruck herzustellen, doch denjenigen die dies tun, sollte es nicht gleich sein, denn sie verlieren auf kurz oder lang ihre Orientierung, d.h. die Fähigkeit sich an den tatsächlichen Geschehnissen zu orientieren und landen in einer Fiktion, die sie als journalistisches Werkzeug unbrauchbar werden läßt. Mir soll’s recht sein.

Quo vadis Deutschland?

Es ist angerichtet. Pünktlich vor den Wahlen in Baden-Württemberg läßt man den einen oder anderen Unionspolitiker über die Klinge springen. Der Grüne Kretschmann vermochte es die Spekulationen rund um Stuttgart 21 sozialverträglich durchzuwinken.

Wer der irrigen Annahme ist, daß eine der Parteien die besseren Menschen versammle, kennt die Menschen nicht.

Die Frage ist, wie eine Partei mit den schwarzen Schafen in ihren Reihen umgeht, macht man sie zum Finanzminister, wie Scholz (Warburg, Wirecard, Bafin) oder zwingt man sie zum Rücktritt.

Welche „Delikte“ der Presse zur Hetzjagd angeraten werden, wirft ein Bild auf die Politik die betrieben werden soll.

Was geschieht tatsächlich? Nachdem vorher Peter Altmaier ein Gremium geschaffen hatte, das über die Standorte an denen für Deutschland bestimmter Wasserstoff produziert werden soll ausfindig machen sollte, präsentiert er wenige Tage später eine Vereinbarung mit Saudi Aramco, weil im Gegensatz zu Russland, die Saudis keinen Zweifel daran lassen, ihre Feinde zu zerstückeln, ihre Nachbarn (Jemen) miteinem Krieg verhungern und verbluten zu lassen und die Zukunft der Marktwirtschaft, den Feudalismus, schon längst beherrschen.
Peter Altmaier wird kein Opfer irgendwelcher Hetzkampangne werden, ebensowenig wie die Albrechttochter und McKinsey-Freundin von der Leyen.

Was darf Deutschland an der Leine des höchstnotierten Unternehmens der Erde? Deutschland darf sein Reisebüro TUI mit Geld vollstopfen, es darf den Reiseflieger Lufthansa mit Geld vollstopfen, es darf selbst die Commerzbank in einer Weise ruinieren, die den verbliebenen Eigner und Anlegern, wie den vernetzten Instituten noch einen kleinen Gewinn verspricht.

Laschet darf oder will nicht dem modernsten HighTech Unternehmen der Branche, ThyssenKrupp, den Weg in eine zukunftsweisende, umweltfreundliche Zukunft sichern und das, weil die deutsche Automobilindustrie ihre elektrischen Giftvehicle mit dem Stahl produzieren sollen, der im Portfolio der Hedgefonds zu finden sind.

Hier geht es um zig-Milliarden. Nüsslein hat, wenn überhaupt dem Staat, der das jede soziale Verantwortung, wie Steuerzahlungen verweigernde Unternehmen, Amazon, die Bahn freischießt, ein Trinkgeld vorenthalten. Ob Nüsslein oder Amazon die höhere Moral pflegen, läßt sich nicht sagen. Wer die besser Presse hat schon.

Wahlen stehen an und jeder der zur Wahl geht, sich von Polemiken und Stimmungsmache beeindrucken läßt, sollte sich über das Chaos, das er damit heraufbeschwört nicht wundern.

Wir dürfen das.

Nur wenige Tage ist der neue US-Präsident im Amt und schon fallen die ersten Bomben. Die USA bombardieren schiitische Milizen in Syrien, um dem Iran folgendes klarzumachen: Solange ihr keine Atomwaffen besitzt machen wir mit euch was wir wollen.

Daß der Iran dem „Verhandlungsangebote“ der USA hinsichtlich des Wiederinkraftsetzens des von den USA gekündigten Abkommens mit dem Iran (Ende der Sanktionspolitik gegen Verzicht auf die Entwicklung von Atomwaffen) skeptisch gegenüberstand, liegt wohl eher daran, daß der Iran seine Verhandlungsmasse zunächst hätte aufgeben müssen, um dann von der Gnade der US-Regierung abhängig zu werden.

Wer, wie die USA das Völkerrecht mit gutem Gewissen bricht, hat jeden moralischen Anspruch verloren.

Kein Kommentar.

Meldungen von heute:


ThePioneer: >>CDU will mehr Steuerautonomie für die Provinz… Eine Bundesakademie “Kommunaltransfer” soll den Wissensaustausch zwischen den Kommunen verbessern.<<

BR: >>Neben Blumenläden und Gartencentern dürfen am kommenden Montag in Bayern auch Baumärkte wieder öffnen – zum Unmut des Nachbarlands Baden-Württemberg.<<

Handelsblatt: >>Peter Altmaier sperrt sich gegen Scholz’ geplanten Stopp der Abschlagszahlungen.<<

Handelsblatt: >>Die Wehrbeauftragte des Bundestages Eva Högl (SPD) hat sich bei der Vorstellung ihres Jahresberichts für eine Bewaffnung von Drohnen ausgesprochen.<<

ThePioneer: >>Der CDU-Arbeitnehmerflügel will im Wahlprogramm der Union zur Bundestagswahl unter anderem die Forderung nach höheren Renten für Geringverdiener unterbringen.<<

ThePioneer: >>“Wenn wir wissen, dass die Impfung tatsächlich dazu führt, dass man nicht mehr infektiös ist, andere nicht anstecken kann und sich selbst auch nicht, dann gibt es auch keinen Grund mehr, die Grundrechte einzuschränken“, sagt Lambrecht (SPD). Sie widerspricht damit der im Kanzleramt verbreiteten Annahme, wonach die Aufhebung der Beschränkungen für Geimpfte ein Privileg darstellt.<<

ThePioneer: >>Mehrere Mitglieder des Rates der Arbeitswelt, den Heil im Januar 2020 als unabhängiges Expertengremium ins Leben gerufen hatte, um den Wandel der Arbeit mit Ideen und Rat zu begleiten, fühlen sich für konkrete sozialdemokratische Gesetzgebung missbraucht.<<

ThePioneer: >>CDU-Wirtschaftsminister, SPD-Finanzminister und der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet streiten um den Vorsitz im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung… Olaf Scholz hört viel lieber, was Prof. Marcel Fratzscher zu sagen hat: „Es gibt verschiedene Optionen, die Kosten der Krise zu bewältigen: Man kann die Mehrwertsteuer hochsetzen, man kann einen Soli einführen, man kann die Einkommensteuer erhöhen. Oder man regelt es über eine Vermögenssteuer.“<<

Liebe vergeht, Hektar besteht.

Er ist kein großer Redner der Bayrische Ministerpräsident, was es einigermaßen anstrengend macht, ihm zu folgen. Markus Söder legt größeren Wert auf den Inhalt der Rede als auf die Form. Der Kurs Söders ist klar: Sicherheit geht vor. Dabei macht er deutlich, daß er Entscheidungen treffen muß, bevor er alle damit verbundenen Risiken einschätzen kann. Söder hat in Bayern wie in Berlin das ihm mögliche dafür getan, um die Folgen des Lockdowns für die kleinen und mittleren Unternehmen so gering wie möglich zu halten und es ist die CSU die in Berlin sei es Verkehrspolitik oder Innenpolitik Entscheidungen trifft und umsetzt.

Markus Söder legte dar, welche Optionen es für die in diesem Jahr zu bildende neue Bundesregierung gibt. Alles in Allem scheint ihm eine schwarz-grüne Bundesregierung am wahrscheinlichsten.

Für die SPD fällt der letzte Vorhang. Heiko Maas, sozialdemokratischer Außenminister gönnt sich in den letzten Tagen seiner Amtszeit eine erfrischende Aufrichtigkeit, wenn er feststellt, daß ein Verzicht auf Nordstream 2 weder umweltpolitisch noch geopolitisch sinnvoll ist. Auch die USA könnten kein Interesse daran haben, wenn sich Rußland mit China zu einem Block zusammenschlösse.

Die Politik der USA war unter Trump und bleibt unter Biden Spielball weltweit agierender Unternehmen und wechselt, je nachdem in welchem Feld sich der Ball gerade befindet. Der arabische Frühling in Peking ist wie in Moskau zum wiederholten Male gescheitert. Es bleibt aber ein Mittel der US-Politik Galionsfiguren aufzubauen, die unter der Flagge von Freiheit, Umwelt und Demokratie Staaten zertrümmern. Je mehr Menschen in den USA der Armut verfallen, je maroder die Infrastruktur der USA wird, desto unglaubwürdiger werden die „westlichen Werte“, die zu Formulieren mehr und mehr vom Zensor Facebook und Google abhängt.

In Deutschland ergibt sich aufgrund des sich breitmachenden Dogmatismus hinsichtlich der Innen- wie Außenpolitik eine historische Chance für den Liberalismus. China und nicht mehr die USA ist unser Handelspartner Nr. 1, was bedeutet zur USA wie zu China, wie zum Rest der Welt Beziehungen zu pflegen, die aufgrund der real existierenden Bedingungen auf das Wohl der Menschen insgesamt ausgerichtet ist. Wenn die US-Regierung einen russischen Unternehmer bestraft, weil der am Bau der Nordstream 2 Pipeline beteiligt ist, so ist das ungefähr so gerecht, wie das Urteil gegen Nawalny.

Die Linke, historisch hervorgegangen aus den Sozialdemokraten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die im Gegensatz zur überwältigenden Mehrheit der SPD im Parlament 1914 gegen den Krieg gestimmt haben, stellen ihre Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr infrage. Diese inhaltliche Kehrtwende geht natürlich einher mit der Ausgrenzung und Diffamierung linker Politiker, die ihr Gewissen nicht verkauft haben. Rebekka Grotjohann will Sarah Wagenknecht nicht beim Neujahrsempfang der Linken in Sachsen-Anhalt dabei haben. Wagenknechts moralisches Vorbild ist Grotjohann selbst bei dem nur digital stattfindenden Neujahresempfang unerträglich.

Eine andere Frau ist es die die Welt verändert: Martina Merz Vorstandschefin von ThyssenKrupp geht den harten Weg, die Stahlsparte nicht zu verkaufen. Sie verfügt über etwas Geld in den Kassen des Konzernes, das Unternehmen verfügt über die Fähigkeiten den besten Stahl der Welt herzustellen und Industrieanlagen zu errichten, die diesen Stahl mit Wasserstoff umweltfreundlich produzieren, wie über die Fähigkeiten den Wasserstoff im industriellen Verfahren aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. All das gehört zusammen und ist Ursache für ThyssenKrupps Technologieführerschaft in diesem Sektor. ThyssenKrupp ist der letzte Trumpf den die deutsche Wirtschaft vor dem Abstieg in die Dritte Welt bewahrt.

Eine Welt.

Die Vorstellung von der „Einen Welt“, zu deren Erhalt eine Ethik notwendig sei, die nur verordnet werden kann, da die vorherrschende Moral (die gelebte Ethik) ihr widerspricht, ist in sich widersprüchlich und daher ein Irrsinn, ein gepflegter Irrsinn, da sich in anderer Weise der Einzug von Wissenschaft und Künstlicher Intelligenz in die Politik des Staates nicht vermitteln läßt.

Als die Wissenschaft die Regeln entdeckte, nach welchen die eine oder andere Eigenschaft einer Pflanze, eines Tieres vererbt wird, hatte das als Resultat die unübertroffene Hosteiner Kuh aber auch den hüftlahmen Deutschen Schäferhund, Rassismus, Sklaverei und Herrenmenschentum. Die Freiheit der Wissenschaft wäre die Voraussetzung für eine moralisch integre Wissenschaft. So aber, da die Universitäten ihre Existenz nur bewahren können, indem sie ihre Seele verkaufen, an China wie man liest, an die Pharmaindustrie, an Google und Co. ist das wissenschaftliche Ergebnis Zwecken untergeordnet, die sich Moral wie Ethik entziehen.
Der Moral deshalb, weil die meisten Menschen die wissenschaftliche Begründungen nicht nachvollziehen können. Unserem katastrophalen Bildungssystem sei Dank.
Ethisch, weil den Menschen Vorgaben mit dem Hinweis auf deren Wissenschaftlichkeit aufgenötigt werden.

Die Freiheit der Wissenschaft findet auch dort nicht statt, wo die Ethik selbst ihr Gegenstand ist.

Wir sanktionieren fremde Staaten, Unternehmen usw. weil sie gegen die durch uns vorgegebene Ethik verstoßen haben. So wie wir gegen die moralischen Verfehlungen konkurrierender Unternehmen und Staaten vorgehen, so gehen wir gegen die moralischen Verfehlungen begangen durch Menschen, Gruppen in unserer Gesellschaft bei uns vor. Eine Rufmordkampagne löst die nächste ab.

Nun sollte man bei aller Mystik nicht vergessen, daß sich durch die sich moralisch rechtfertigenden Hetzjagden, Vorteile für die eine oder andere Partei, Unternehmung, den einen oder anderen Staatsapparat ergeben.

Diese Politik der westlichen Welt, mit ihren westlichen Werten vergißt, daß es dem Westen immer weniger gelingt, diese Werte selbst zu verkörpern bzw. ihre vermeintlichen Vorteile anderen Kulturen mitzuteilen. Der Ansatz, es genüge die eine oder andere Lichtgestalt wie Juan Guaido, Joshua Wong, Maria Kolesnikowa, Alexei Nawalny, Greta Thunberg in Szene zu setzen, um, flankiert von Empörungsmaschinerie, Aktionärsversammlungen, Embargopolitik und Militärparaden, ein besseres Regierungssystem zu installieren, funktioniert nicht, weil diese Lichtgestalten dieselben nicht sind, sondern Menschen, d.h. mit Fehlern behaftet.

Mächtigere Privatpersonen, die in der Gemeinde des weltweiten Kapitals ihr geistiges Zuhause gefunden haben und sich durch den Sturz der einen oder anderen nationalen Hierarchie einen Machtzugewinn erhoffen, sind physisch dennoch in ihrer nationalen Kultur verankert.

Es ist möglich, daß Assange in England zugrunde geht und es ist möglich daß Nawalny in Rußland zugrunde geht. Es bedarf also des Staates seine Dissidenten zu sanktionieren. Das ist der wunde Punkt der Theorie von der „Einen Welt“. Die Ausformung eines jeden Staates basiert auf einer nationalen Kultur. In England, den USA, China, Indien oder Rußland gelten ähnliche Ideale, doch unterschiedliche kulturelle Bedingungen ohne deren Kenntnis und Berücksichtigung können diese Ideale nicht in eine Form überführt werden, in denen sie ihre, die Weltgemeinschaft fördernde, Funktion erfüllen können.

Eine Außenpolitik die sich auf die permanente Zurechtweisung eines fremden Staates beschränkt, muß sich nicht wundern, wenn der gemaßregelte Staat das Gespräch abbricht, uns mit unserem diplomatischen Unvermögen alleine läßt, auf daß aus Russen Untermenschen werden oder aus Deutschen Hunnen.

Wir sind nicht die Experten was die US-amerikanische, chinesische, russische, indische oder ugandische Kulturen anbelangt. Die Geschicke anderer Staaten durch Interventionen zu beeinflussen ist auf Dauer unproduktiv. Unseren Staat, unsere Gesellschaft hingegen in einer Weise zu Demokratie und Wohlstand in einem funktionierenden Ökosystem zu entwickeln, die anderen ein Vorbild sein kann, ist für andere wie für uns wirklich alternativlos.

Es ist die Gesellschaft einer jeden Kultur selbst Mittel, Zweck und Ziel ihrer Entfaltung, ein Prozeß der nicht durch noch so kluge Einzelwesen, Kader oder Kollegien gestaltbar ist.

Die Impfung.

Biden löst Trump ab und stigmatisiert den Mann, der für ihn das Feld bestellt hat, in einer Weise die jedem Massenmörder zustünde. Trotz der großen US-Show am Ground Zero, nicht in Hiroshima, nicht am World Trade Center sondern am Ground Zero der Corona-Pandemie, hat Kalifornien keine Mühe über 300 000 Impfdosen des Herstellers Moderna zurückzuhalten, da der US-Bundesstaat seine Bürger vor den allergischen Reaktionen, die der Impfstoff von Moderna hervorruft, schützten möchte.

Nachdem auch in Deutschland die ersten Corona-Impfungen stattgefunden haben, fällt es schwer, die direkt im Anschluß ihrer Impfung verstorbenen, vorwiegend alten Menschen zu ignorieren, es fällt schwer, scheint aber angesichts unserer Presse nicht unmöglich: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Impfung und dem Versterben der Patienten – wird behauptet.

Frage: Wer hat den, dem Serum beigegebenen, Beipackzettel gelesen?

Wer ein Alter von 80 Jahren überschritten hat und kerngesund ist, der vermag die unstreitbar drohenden Nebenwirkungen der Impfung zu verkraften. Alle anderen sollten vor ihrer Impfung ein langes Gespräch mit ihrem Hausarzt führen!

Frage: Wieso werden Menschen durch eine Impfung geschwächt, deren Ableben absehbar ist?

Will man sich die im Fall einer Infektion erforderliche Quarantäne ersparen oder sagt man, bevor der oder die Alte durch eine Infektion, die sie sich vielleicht zuziehen könnten, die angespannte Situation bei den Pflegekräften (Krankenstand durch Corona-Infektion) verschärfen…: weg damit (mit dem Risiko).

Massenimpfungen ohne Berücksichtigung der Krankengeschichte des zu impfenden ist grob fahrlässig und grenzt im schlimmsten Falle an Totschlag. Es gibt noch keine Kläger, wohl auch keine Richter, vor allem gibt es auch keinen der vor Gericht einem gerechten Urteil entgegen zu sehen hätte. Die Bundesregierung übernimmt die Haftung.

Welche Bilder auch immer über die Medien in den Köpfen der Menschen verankert werden, ihr Zweifel am Wert, der diesem unserem Staat, seiner Regierung und der Politik allenthalben noch beigemessen wird, wächst.

www.uncut-news.ch In Island starben drei Menschen nach der Corona-Impfung
www.wochenblick.at Überraschung für Israel: Trotz Impfung Corona-Positive und vier Todesfälle
www.wochenblick.at: Skandal in Norwegens Pflegeheimen: 23 Tote nach Covid-Impfungen
www.kreiszeitung.de Seniorin aus Weyhe stirbt nach Corona-Impfung
www.infranken.de www.rosenheim24.de Vor Impfung angesteckt: Sieben Todesfälle in bayerischem Pflegeheim (mittlerweile ist ein achter Patient gestorben)
www.tt.com Bei dem Todesfall einer gegen Covid-19 geimpften Person im schweizer Kanton Luzern ist nach Angaben des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic kein Zusammenhang mit der Impfung ersichtlich.
www.t-online.de Im Landkreis Uelzen warten die Behörden auf das Ergebnis einer Obduktion: Eine Pflegekraft war kurz nach einer Covid-19-Impfung gestorben. Allerdings gibt es bisher keine Hinweise, dass ihr Tod im Zusammenhang damit steht.
www.dailymail.co.uk Portuguese health worker, 41, dies two days after getting the Pfizer covid vaccine
www.de.rt.com Belgier stirbt fünf Tage nach Verabreichung von BioNTech/Pfizer-Vakzin
www.tagesspiegel.de „Bis zum 17. Januar waren es insgesamt rund 1.100.000, gut die Hälfte der Personen waren wegen ihres Alters geimpft worden oder weil sie in einem Pflegeheim wohnen. Unter den Geimpften verstarben 21 Personen zwischen einer Stunde bis 14 Tagen nach der Impfung.“

www.pei.de SICHERHEITSBERICHT des Paul-Ehrlich-Instituts: Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19

www.merkur.de Kalifornien stoppt Moderna-Charge wegen allergischer Reaktionen

per aspera ad astra.

Disruption.

New Labour hat in England funktioniert und in Deutschland, doch nicht in Italien.

In Deutschland zerlegt die sozialdemokratische Partei im Schatten der Corona-Krise sich selbst. Olaf Scholz wirft mit Geld um sich, das will auch Matteo Renzi machen. Renzi zertrümmerte das Arbeitsrecht, die sozialdemokratische Partei und nun die italienische Regierung, damit das Geld der EU nicht in die falschen Hände fällt. Der Sozialdemokrat Scholz macht das richtig:

Das Risiko trägt nicht der, der seine Gewinne durch das Eingehen des unternehmerischen Risikos rechtfertigt. VW, Banken, Lufthansa und TUI werden durch Milliardenbeträge am Leben erhalten, doch je kleiner das Unternehmen, desto höher die Hürden an die sagenhaften Millionen heranzukommen. Wirecard wurde vertraut, dem Mittelständler, nicht.

Es herrscht Wahlkampf und unser Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) soll anstelle des alternden Innenministers Horst Seehofer den Prügelknaben abgeben. Für Scheuers Pläne das Angebot und den Betrieb der Bahn zu verbessern gibt es von Scholz (SPD) kein Geld, stattdessen von grüner Seite den „guten Rat“, die Bahn effizienter aufzustellen. Hier spannt zusammen, was zusammen gehört.

Mit dem Zertrümmern des Gesundheitssystems hat Jens Spahn bereits begonnen. Im Jahre 1. des Corona-Kalenders 2020 wurden in den Krankenhäusern 2000 Betten eingespart. Langfristig sollen die Kommunalen- und Landeskliniken zu besseren Arztpraxen verkommen und die Patienten mangels stabilisierender Erstversorgung in entfernt liegenden, privaten Kliniken zentral versterben. In seinen schwachen andere sagen starken Momenten hegt selbst Spahn Zweifel daran, ob das Bertelsmann-Konzept, abgekupfert von Schweden, der Heimat des jungen Mädchens, mißbraucht, die Kurse grüner ETFs in die Höhe zu treiben.

In den letzten Jahren hat man in Deutschland 30 000 Stellen bei den Gesundheitsämtern gestrichen. Heiko Maas (SPD) will die Grundrechte nur den geimpften Bürgern zurückgeben. Nur geimpftes Pflegepersonal soll noch arbeiten dürfen. Besser als ein nicht geimpfter Pfleger ist kein Pfleger! Durch eine schlechte Behandlung und Bezahlung des Personals wird der Pflegenotstand nicht behoben werden. Die Menschen sterben nicht an Corona sondern infolge des Dekubitus (Wundliegens).

Unser Gesundheitssystem war so schlecht nicht, seine Reste zu zerstören, wird Helios u. ä. Krankheitsprofiteuren nutzen, der Wirtschaft unseres Landes insgesamt aber schaden.

Nicht die Ansteckungs- die Todesrate sollte erschrecken.

Während die Corona-Infektionsrate in Deutschland vergleichbar hoch mit der in Österreich oder der Schweiz ist, hebt die Rate der mit oder an Corona verstorbenen Menschen in Deutschland ab. In den letzten sieben Tagen starben in Deutschland fast 10 Menschen pro 1 Mio. Einwohner, 13 in Schweden. In der Schweiz waren das 5.

Die Idee, die Bedingungen für die Krankenhäuser, Pflegeheime und der dort Beschäftigten zu verbessern, mehr Pflegepersonal und mehr Ärzte auszubilden und ihnen ein Gehalt zu zahlen, das hoch genug ist, sie nicht an das Ausland (wie etwa an die Schweiz) zu verlieren, ist wohlfeil, doch nur für den Wahlkampf.

Das Geld fehlt, bzw. wurde bereits ausgegeben für einen Impfstoff, der vielleicht verimpft wird, bevor uns die Krise im Sommer 2022 ausgeht.

Und die Konzerne bzw. deren Dirigenten schreien bereits nach mehr Geld, Geld für batteriebetriebene Autos gab es schon, Geld für die Pharmaindustrie gab es schon, jetzt schreien sie nach dem Geld für den Quantencomputer.

An der Tankstelle läßt sich erfahren, wer das zu bezahlen hat. Aber nicht nur der Benzinpreis wird in die Höhe getrieben. Olaf Scholz und die grünen Jünger und Jüngerinnen des Klaus Schwab wissen, wie es gehen soll.

Wer artig ist, sich Solaranlagen auf das Dach setzt, einen Tesla fährt, seine Rente und die neuen Zähne selbst finanziert, sich testen und impfen läßt, darüber hinaus seinen guten Willen dadurch dokumentiert, indem er sich freiwillig den Bundestrojaner aufs Handy lädt, damit er den berechtigten Verdacht entkräften kann, ein böser [ siehe Gruppe ] zu sein. Die Gruppe der zu Beschuldigenden wechselt, so daß sich jeder irgendwann einmal angesprochen und schuldig fühlen darf.

Die Race-Condition

Mit diesem Konzept (Schuld) verstand es die katholische Kirche ihre Macht zu etablieren. Die Beichte ist im Relanch des gefacelifteten Geschäftsmodells nicht mehr vorgesehen. An die Stelle des die Beichte abnehmenden Priesters tritt der Psychiater bzw. der Untersuchungsrichter. Schuld lähmt doch Not macht erfinderisch.

Viele kleine und mittlere Betriebe Argentiniens gingen pleite. Ihre Besitzer flohen mit dem mobilen Risikokapital ins Ausland, die Beschäftigten und Immobilien blieben zurück. Das passt prima zusammen, dachten die Beschäftigten und gründeten selbst verwaltete Kooperativen. Im Jahr der Pandemie hat sich die Anzahl der Kooperativen auf 735 nahezu verdoppelt. 18 000 Menschen fanden so ihr Auskommen. Der argentinische Arbeitsminister hat im Oktober 2020 ein neues Kooperativengesetz angekündigt, damit auch ihre Mitglieder von den Arbeitsschutzversicherungen oder dem Sozialsystem profitieren können. Not schweißt zusammen.

Friedrich Dürrenmatt hat ähnliches vor einem halben Jahrhundert in seinem Hörspiel „Das Unternehmen der Wega“ vorgestellt. Die Not zwingt die Bewohner der unwirtlichen Venus die unvermittelt auftretenden Bedrohungen unmittelbar und eigenverantwortlich im Interesse aller zu lösen. Für Bürokratie, Presse und Politik fehlten schlichtweg die Ressourcen.