China.

An China spaltet Joe Biden die Geister. Er macht das mit einer Ethik, die sich Identitätspolitik nennt, d.h. einzelnen Personen oder dem Regime kann man moralische Verfehlungen vorhalten, die geeignet sind, es gegenüber den von ihm Regierten aber auch gegenüber der ganzen freien Welt in Konflikt zu bringen. Teile und herrsche, sagt schon Machiavelli.

Warum das in China nicht so funktioniert?
Zum einen war es nicht China, das einen australischen Staatsbürger von Großbritannien in die USA ausliefern ließ, weil er von den US-Armee begangene Verbrechen im Internet veröffentlichte.
Zum anderen kennt der Chinese, die Chinesin die Geschichte des eigenen Landes und erinnert, die Wohltaten eines in den USA noch heute verehrten Harriman, der sein Geld mit Drogengeschäften – Drogen, mit denen China umnachtet werden sollte – verdiente. Die freie Welt kennt diese Geschichte nicht.

China vermochte in den letzten Jahren seine Beziehungen zu Taiwan zu verbessern, was die USA auf den Plan rief und Taiwan in einen Konflikt stürzt. Zur Zeit erleben wir einen Kongreß auf dem Unternehmer vom chinesischen Festland und von der Insel Taiwan ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen, wir erleben US-amerikanische Unternehmer, die nach Rotchina fliegen, weil ihnen die Rohstoffe zur Herstellung ihrer elektronischen Produkte ausgehen und wir erleben Wirtschaftssanktionen der USA gegen China aber auch gegen Deutschland. Im Gegensatz zu Deutschland bedankt sich China nicht.

Es hat einen Impfstoff gegen Corona entwickelt, der in der freien Welt nicht zugelassen wird. Es hat auch Medikamente nach der traditionellen chinesischen Medizin entwickelt, die Pandemie zu bekämpfen. China hat das größte Autobahnnetz der Welt, es baut im Gegensatz zu VW elektrisch betriebene Fahrzeuge, die den Qualitätserwartungen der Kunden entsprechen und BMW veranlaßt haben man den neuen E-SUV in China fertigen zu lassen; China hat das größte Aufforstungsprogramm der Welt und läßt, auch die chinesischen Spekulantinnen und Spekulanten im Regen stehen, wenn sie sich verrechnet haben, nicht ganz, nur soweit es dem Land nicht schadet, es schickt Satelliten hinter den Mond und Raumstationen ins All. Bei all dem gibt es dort noch Menschen, die Schuhe nach alten chinesischer Tradition zu fertigen wissen.

Chinas kulturelle Vielfalt, die Achtung seines historischen Erbes, der Fleiß seiner Bürger und die allseitige Entwicklung des Landes bedrohen den einfältigen Westen, der aufgrund der Pandemie Rekordergebnisse an den Börsen erzielt und dank der Klimapolitik ungeahnte Profite aus den fossilen Energieträgern generiert. Was immer der Chinese in seinem Land als Regierung zuläßt, hängt nicht von uns ab. Was wir an Regierung zu Werke bringen, liegt in unserer Hand.

Die Sprach-Gewalttäter

„Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik,“ so ein verfemter deutscher Philosoph dessen böse Schwester ihn post mortem an das Reich des Bösen verkaufte.

Setze ich „Tragödie“ mit einer sich der Sprache bedienenden Bühnenaufführung und „Geist der Musik“ mit einer unbewußt erfolgenden Äußerung sinnlicher Wahrnehmung von Wirklichkeit gleich, sind wir bei Freud.

Freud/Adler/Jung entwickelten daraus die Technik der Gesprächstherapie. Erfahrungen, die sich als unbestimmte Angst bemerkbar machen und so Menschen darin blockieren ihr Leben zu leben, verlieren, indem die ursächliche Erfahrung bei Wiedererleben der Angst in Worte gefaßt wird, ihren Menschen lähmenden Schrecken.

Die Worte die während der Gesprächstherapie bei unerträglichen Angstattacken fallen, sind politisch nicht korrekt. Sie sind der erste Schritt z.B. seelisch zerstörter Kinder zur Ausprägung einer differenzierten Persönlichkeit. Der Prozeß, der, bei in ihrer Psyche verletzen Menschen, stattfindet, findet auch im gesellschaftlichen Maßstab statt, sofern man ihn nicht verbietet.

Doch die Mehrheit will nichts lernen, keine Ängste erleben oder wiederbeleben *) und mit Tabletten funktionieren. Die Dummheit als Preis der Bequemlichkeit bemerkt keiner.

Nicht alles darf in jedem Umfeld gesagt werden. Soweit ist das vernünftig.

Wird die Grenze dessen, was gesagt werden darf, in einen Themen-Bereich verschoben, der eine Mehrheit der Menschen darin scheitern läßt, ihre Äußerungen zu unterdrücken, weil der emotionale Träger des rationalen Themas nur unangemessene Worte anbieten kann, weil z.B. das Thema fremd ist, kommt es zu einer Überforderung.

Was passiert jetzt?

Die einen werden stumm, die anderen gewalttätig.

Nichts aber ist der Macht abträglicher, wie gesellschaftliche Lernprozesse, sprich das Hocharbeiten ausgehend von groben wenig zutreffenden Beschreibungen eines Sachverhaltes hin zu differenzierten, die Wirklichkeit treffenden Aussagen im unkontrollierten gesellschaftlichen Prozeß. Die Ganztagsschulen und ein lebenslanges (fremdbestimmtes) Lernen verhindern das.

Der soziale Diskurs, die Mutter allen Fortschritts, erlahmt.

Die Geschichte wiederholt sich nicht, sie hilft aber die Gegenwart zu verstehen. Deshalb folgendes:

Die faschistische Politik sicherte sich ihre Macht, indem sie den „Deutschen“ Ideale vorgab, die nicht erfüllt werden konnten. Es bedurfte der Hilfe eines idealisierten Vorbildes, eines „Arztes am Volkskörper“, der den Grund des Scheiterns eines Jeden der Eigenverantwortlichkeit enthob seiner Glaubensgemeinschaft Absolution erteilte und die Schuld am Scheitern des „Deutschen“ anderen aufbürdete. Man nannte das Social Engineering.

*) Beispiel: Ein traumatisierter Soldat mit PTS erschießt einen vietnamesischen Ladenbesitzer, da der ihm ein unbewußtes Muster, erworben im Vietnamkrieg, aktiviert, das dem Soldaten nur die Wahl ließ, zu sterben oder zu töten. Nun könnte man dem Soldaten sagen, dass es verboten sei vietnamesische Ladenbesitzer in den USA zu erschießen. Wird das etwas ändern?

Wenn Symptome verboten werden, anstatt die Ursachen zu beseitigen, wird das Problem nicht kleiner, sondern größer.

Identitätspolitik.

Der Epoche der Aufklärung folgte die Epoche der Wissenschaften. Letztere blieb die Domäne weniger, die im Dienste noch weniger, sie gegen die Aufklärung einsetzen. Das Werkzeug hierzu ist die Identitätspolitik.

Was sich auf den ersten Blick gut anhört, Black Lives Matter, Me Too, Gender und Gay ist es an und für sich auch, läßt sich aber als Werkzeug gleich einem Messer konstruktiv und destruktiv verwenden.

Die Gesellschaft zerfällt nicht, sie wird zerstört, da Menschen zielgerichtet in Gruppen zusammengefaßt werden, die ihren individuellen Eigenschaften entsprechen, ihren sozialen Bedürfnissen jedoch widersprechen.

Damit einher geht die Zerstörung traditioneller Gemeinschaften, seien es die Kirche, die Nation (worunter ich die Bindung eines jeden gleich welcher Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung verstehe, was zu betonen überflüssig wäre, wenn denn das eine, die Identitätspolitik nicht gegen das andere ins Feld geführt würde), die Gewerkschaften oder die politischen Parteien (wieviel hätten sie denn gerne?).

Die Segregation ist Mittel zur Zertrümmerung von Gesellschaft, d.h. der Gemeinschaft. Es ist eine Technik, die pseudowissenschaftlich einherstolzierend durch Anlegen wissenschaftlicher Kriterien entlarvt werden könnte.

Doch wo Philosophie und Bildung des (von) Menschen mit Füßen getreten werden, fragt sich keiner mehr: Wie stelle ich ein Axiom auf? Wie abstrahiere ich? Was ist (all)gemein (gültig) und was als einzelnes? Muß einer quantitativen (beziffernden) Aussage nicht eine qualitative (logische) Analyse vorausgehen?

Und so nutzte auch ein Zuckerberg den Algorithmus mit unabsehbaren(?) sozialen Folgen. Doch dieser Algorithmus findet sich nicht nur bei Facebook!

Wo das Denken verloren ging, bringt Big Data keine Rettung; nicht für die vielen und nicht für die wenigen, auch nicht für die ganz wenigen.

Nur Tote wählen nicht.

Armin Laschet feixt und lacht im Hintergrund während einer Pressekonferenz des Bundespräsidenten. Das ist schlimm und soweit gut, da wir nun wissen, was dieser Kandidat von dem Land, das Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier repräsentiert, hält.
Diese Pressekonferenz fand in dem von der Flutkatastrophe betroffenen Gebiet statt. Armin Laschet verfügt über die Qualitäten, die ein Politiker haben muß: Gefühlskälte und Zynismus. Tote wählen nicht.

Annalena Baerbock hatte während ihrer Kür zum Kanzlerkandidaten einen schwachen Moment, als sie sich bereit erklärte für das „höchste Amt“ in Deutschland zu kandidieren. Doch Bundeskanzler ist nicht das höchste, nicht einmal das zweithöchste Amt im Staate. Die Verfassung nicht zu kennen ist schlimm und soweit gut zu wissen, dass sie die Fiktion (ein Buch unter ihrem Namen zu veröffentlichen von dem man nur hoffen kann, dass sie selbst es wenigstens gelesen hat).
Auch ihr Mitgefühl gegenüber den Flutopfern hält sich in Grenzen, weil sie die Flutopfern nicht für den Wahlkampf instrumentalisieren möchte.
Wahlkampf ist Show und hat nichts damit zu tun, dass ein Politiker eine Katastrophe zum Anlass politischen Handelns macht. Wo kämen wir hin, wenn die Wirklichkeit das politische Programm dominierte?

Olaf Scholz weiß wie es geht. Er sieht aus wie einer von uns und glaubt das sogar, weil er in der SPD ist. Als Erster Bürgermeister von Hamburg traf er einst den Warburg-Bankier Olearius und sorgte zeitnah mit seinem Engagement dafür, dass diese Bank den im Auftrag ihrer Klientel begangenen Steuerbetrug (CUM und Ex) durchziehen konnte.
Hamburg zahlte damals und wir zahlen heute die Inflation ( Immobilienpreise, Mieten, Energiepreise und später mehr) die Scholz mit seinen Geschenken an die TUI, Commerzbank, Lufthansa etc. erzeugt.

Auch Markus Söder droht angesichts der Corona-Blase seiner Wahl die Orientierung zu verlieren. Um es voran zu stellen, eine Impfung hilft, den Verlauf einer Erkrankung infolge einer Corona-Infektion abzumildern und sie reduziert die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs der Krankheit. Es ist aber nicht nur so, dass Geimpfte das Virus übertragen können (mehr Rechte für geimpfte Virenträger), es ist auch so, dass der Impfschutz, lt. ersten Vorstudien in Israel (vgl. „Jerusalem Post“) sich mit der Zeit auflöst.
Viren gibt es immer. Das weiß „Die Zeit“ wenn sie fragt: „Corona.Maßnahmen: Wann hört das auf?“ und einer ihrer Schlüsse ist: „Grundrechte wären dann dauerhaft eine bloße Folge gesetzlicher Zulassungsentscheidungen“.

Wenn ALL die Parteien die zur Bundestagswahl antreten im Mix aus Eitelkeit und Mammon Spuren politischen Irrsinns aufweisen, und das ist so, sind sie Menschenwerk und der Mensch irrt aus Bequemlichkeit, befolgen Sie die Regeln:

Abstand halten, Maske tragen und Hände waschen.

Lassen Sie sich nicht anstecken, weil die Parteien ihre Aufgabe nicht wahrnehmen und Ihre Abgeordneten mit dem Handy spielen (die Linke hatte ich vergessen – Grüße an Sarah). Tun Sie Ihre Pflicht:

Gehen Sie zur Bundestagswahl!

Der Journalismus lebt – noch.

Nordstream 2 wird zu Ende gebaut! Die Bedeutung die diese Gaspipeline für Deutschland hat, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Rußland (bzw. die damalige UdSSR) hat in den letzten 50 Jahren zuverlässig Erdgas in die Bundesrepublik Deutschland geliefert.

Danke Peter Altmaier und danke Angela Merkel!

RAI Südtirol (22.07.2021) arbeitete in einem Interview mit einer Korrespondentin die in Zusammenhang mit dem G8 Gipfel in Genua im Juli 2001 stattgefundenen Gewaltexzesse auf.
Ergebnis: Im Vorfeld gab es Gewaltaktionen des Schwarzen Blocks. Die von den Betroffenen alarmierte Polizei kam bis heute nicht, auch nur ein Protokoll aufzunehmen! Unter den Demonstranten befanden sich als solche nicht erkenntliche Polizisten. Die Gewalt ging, es mag Ausnahmen gegeben haben, vom Schwarzen Block aus. Das hinderte die italienische Polizei nicht daran, das Organisationsbüro der Globalisierungsgegner zu stürmen und die friedlich gesinnten G8-Gegner zusammen zu schlagen. Die Opfer dieser Aktion kamen, wenn auch erst vor dem EuGH zu ihrem Recht. Die Korrespondentin des RAI-Südtirol berichtete weiter, freundlich anmutende Gespräche zwischen Polizisten und Angehörigen des Schwarzen Blocks beobachtet zu haben.

Gabor Steingart fällt in seinem Morning Briefing (22.07.2021) auf, dass in Großbritannien 40% der ins Krankenhaus eingelieferten Covid-Patienten ein- oder zweimal geimpft sind.

Ihm fällt im Zusammenhang mit den Überschwemmungen weiter auf, dass es eines Untersuchungsausschusses bedarf festzustellen, ob der öffentlich rechtliche Rundfunk seinem Auftrag „Gefahrenmeldungen unverzüglich auszustrahlen“ nachgekommen ist. Wenn es eines Untersuchungsausschusses bedarf, eine Gefahrenmeldung aufzuspüren…

Herrschaftsinstrumente.

Es gibt Mittel und Wege eine demokratische Gesellschaft in eine totalitäre Diktatur zu verwandeln.

Hierzu bedarf es zweierlei: erstens einer permanenten Bedrohungslage und zweitens der Zerstörung des Vertrauens der Menschen in ihre eigenen Fähigkeiten.

Ersteres ist klar: der Russe, das Virus und der Chinese bedrohen uns. Dass die Menschen das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten verlieren erreicht man, indem dem Menschen attestiert wird, das eigene Immunsystem sei nicht in der Lage eine virale Infektion erfolgreich zu bekämpfen (was bei älteren Menschen und bei völlig neuartigen Viren auch oft der Fall ist).

Zum anderen schürt man das Klima der Überforderung durch eine verordnete Ethik, die die Menschen mit ihren, über die Jahrhunderte hinweg verinnerlichten, Vorurteilen konfrontiert.

Indem die Konfrontation, aus z.T. berechtigter Furcht vor den Konflikten, unterdrückt wird, verbaut man den einzigen Weg, sich der Vorurteile zu entledigen.

Wir haben zwar weiterhin Angst vor dem Fremden und Kranken, vermeiden es aber diese Angst zum Ausdruck zu bringen, um der gesellschaftlichen Ächtung zu entgehen.

Das überforderte Selbst schreit nach dem Medizinmann, der allmächtigen Mutter, dem allmächtigen Vater, die bzw. der das krankmachende Potential blockierter Aggression wohltuend für üble Zwecke ausnutzt.

Der Impfling erhält seine Freiheit zurück und der Rassist pöbelt nicht mehr gegen die Schwarzen sondern gegen die Chinesen.

Dem Vorgang unmerklich eingeschrieben ist die Übertragung der Eigenverantwortlichkeit an einen die Omnipotenz personifizierenden Schauspieler, d.i. Politiker.

Alternativ kann man sich erschießen oder in die Kirche gehen.
Die Hartgesottenen genießen Wind und Wetter in der frischen Natur.

Schuld und Regen.

Alle Jahre wieder kommt es zu Überschwemmungen und dies in wachsendem Ausmaße. Wir wissen auch was wir tun müssen, um diesen und anderen Umweltkatastrophen zu begegnen: Die Menschen entmündigen und die Menschheit spalten. Da der Mensch an allem Schuld ist, bis auf die wenigen, die sich anmaßen, zu wissen wo es lang zu gehen hat.

Konkret: Unsere Innenstädte verweisen und der Discounter findet sich dort, wo sich früher Wiese und Acker- oder Brachland fanden. Boden ist ein Spekulationsobjekt, ein knappes Gut und die Bodenpreise steigen und weil sie steigen müssen Erträge her, die ein Bauer nicht erzielen kann.

Hochwertige Wohnungen müssen her, die leer stehen, weil sie sich keiner leisten kann, die aber in den Bilanzen der Immobilienwirtschaft für hohe Aktienkurse und billiges Geld sorgen.

Diese Beispiele mögen genügen, um mit dem Finger auf die Chinesen zu weisen, die böse wie sie sind, als erste dem Batterie gespeisten Elektroauto einen nennenswerten Markt verschafften, den deutschen(?) Autobauern die schnelle Amortisation der Investitionen in die Millionen von Kubikmeter Wasser fressende Akku-Produktion erlaubend, ansonsten aber ihre Ökostrohhalme in Plastik verpackt als Beitrag für die Umwelt… oder sind wir das?

Wir spalten die Gesellschaft, zeigen mit den Fingern auf den Nachbarn, den Polen, den Russen, den Proll und den Dandy. Alle sind schuld, weil keiner die Spitzhacke in die Hand nimmt, um die Erde von Beton und Asphalt zu befreien. Wir greifen wöchentlich zum Rasenmäher, mit seinen 5 PS oder kW, um Herr der Wildnis zu werden und legitimieren mit unserem Irrsinn den politischen Wahnsinn uns, die wir trotz aller Über- und Verformung noch ein Stück Natur sind, wie die Wildnis selbst, in Beton, zu gießen.

Kurz: Wer beim Anblick des Bundeskanzleramtsgebäudes nicht tot umfällt, hat nie gelebt.

Dem Starkregen ist es egal, ob wir die richtige Weltanschauung haben.

Rassismus.

Rassismus ist eine antiquierte Form, die Schuld an dem eigenen tatsächlichen oder vorgeblichen Unvermögen jene Tore zu schießen, die der Schwarze nicht traf, anderen aufzubürden.

Damit wird im Falle des Unvermögens, die eigene Dummheit durch die Akzeptanz Gleichgesinnter erträglich und im Falle vorgegebenen Rassismus, lenkt der Rassismus von den eigenen Verbrechen ab. „Schuld ist der Jude.“

Da der Begriff Rasse heute nicht mehr auf Menschen angewandt werden darf, das Rasseweib möge uns verzeihen, kommt der dem Rassismus zugrunde liegende Mechanismus im anderen Gewandte daher.

Der Trick besteht darin eine Eigenschaft die der Gegner tatsächlich hat oder die man ihm zuschreibt (ausgenommen Herkunft und Hautfarbe) zu dem Kriterium zu machen, das geeignet ist, ihn als Gruppe auszugrenzen, z. B. die Rassisten.

Der Rassismus beruht auf der Neigung des Menschen, sich die Welt einfach zu machen. Wessen Lied ich sing, dessen Brot ich ess‘: Great Britannia. In einer Gruppe, die einem vertraut ist, fühlen wir uns sicher. Wir sind gegen die Ansteckung unliebsamer Viren geschützt, haben wir doch alle den gleichen Ausweis.

Nicht ohne Grund wurde die „indische“ Variante des Virus als solche verboten.
Die Politik will nicht die Ursache des Rassismus, d.h. der Ausgrenzung von politischen Minderheiten, eben diese o. a. Neigung, die Gruppe, in der man sich sicher fühlt, durch ein Kriterium kenntlich zu machen, beheben. Man müßte sich sonst inhaltlich mit dem politischen Gegner auseinandersetzen und dafür fehlt es manchem Politiker an Mut, vielen am Intellekt.

Es ist besser Rassisten auszugrenzen, als gesellschaftliche Prozesse zu fördern, die die Nation, d. h. die Bevölkerung unseres Landes, befähigt, ohne den Oberschullehrer, ihre Geschicke selbst zu bestimmen.

Für die Rassisten: Beim Elfmeterschießen ist das Kriterium nicht die Hautfarbe sondern das Nervenkostüm. Erst wenn man das und nichts anderes erkennen will, vermag man etwas zum Guten zu wenden.

Annalena Baerbock

Annalena Baerbock wird im neuen schwarz-grünen Kabinett Außenministerin, wenn es läuft wie geplant.

Ihre Ausfälle belustigen die Nation. Ihre Biographie strotzte vor Retuschen und ihr Buch wie die eine oder andere Rede ist ein Copy-Paste Leistung wie sie heute auf jeder Universität zum Handwerkszeug einer erfolgreichen Studiosa gehören.

Die Fehlleistungen der Kanzlerkandidatin könnte man verstehen, würden sie aufgrund einer Notwendigkeit begangen worden sein. Warum verstieß Baerbock aus nichtigem Anlaß gegen einen moralischen Codex? Weil Moral etwas für die Regierten ist, müssen sich die Young Global Leaders durch amoralisches Verhalten für die Erhebung ins „höchste Amt“ (Baerbock meinte das Kanzleramt) qualifizieren?

In jedem Falle sollten wir um die, von klugen PR-Agenten deformierte, Persönlichkeit der Annalena Baerbock trauern. Ihr bleiben am Ende Psychopharmaka und der Alkohol.

Spur und Steine.

Sarah Wagenknecht wurde das Geschenk zuteil, die Fesseln, die ihr die Gesellschaft in der DDR zumutete in der Bundesrepublik Deutschland ablegen zu können. Sie vermochte hier ihre Persönlichkeit in einer Weise zu entfalten, die jedem, der dies zu verfolgen und einzuschätzen vermag, größten Respekt abnötigen muß.

Diese Frau sagt, was sie denkt und tut, was sie sagt. Für diese Frau ist in der deutschen Politik kein Platz. Es wäre ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft, wie für Sarah Wagenknecht, wenn das, gegen sie angestrengte Parteiausschlußverfahren, mit ihrem Parteiausschluß endete.

Wir leben in einer Zeit der Kultur des massiven Widerspruches aufoktroyierter Normen (wie sie neben der Linken von Grünen, SPD und anderen PR-Agenturen betrieben wird) und erlebter Wirklichkeit.

Der weniger doch immerhin vernunftbegabte Wähler der Linken möge es dem linken Irrsinn danken, entfiele mit Sarah Wagenknecht das letzte Motiv, bei den bevorstehenden Wahlen für die Linke zu stimmen.