Rußlands Blick auf China.

Die wiederholten Angriffe der Ukraine zur Einnahme des Atomkraftwerkes Saporoschje kosteten ca. 500 Soldaten der Ukraine das Leben. Höher sind die Verluste der Ukraine im Süden. Die 1 Million Soldaten, von denen Selenski sprach, kommen nicht voran, füllen die Friedhöfe und die Krankenhäuser. In der letzten Woche allein, verlor die ukrainische Armee nach vorsichtigen Schätzungen ca. 10 000 Mann, ca. 3000 davon, wurden getötet.

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morituri te salutant 4.9. – 5.9.2022

Selenski meldet Geländegewinne im Süden der Ukraine.

Die Volksmiliz der Volksrepublik Lugansk (LVR) meldet:
„Die ukrainischen Truppen verloren in den vergangenen 24 Stunden bis zu 55 Soldaten, vier gepanzerte Mannschaftstransportwagen und sechs Einheiten von Spezialfahrzeugen.“

Das russische Verteidigungsministerium meldet:
„Der Gegner verlor in den vergangenen 24 Stunden am Frontabschnitt Nikolajew – Kriwoj Rog 11 Panzer, sieben Schützenpanzer und acht weitere gepanzerte Fahrzeuge, neun Geländewagen mit Großkaliber-Maschinengewehren und über 220 Soldaten.“

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Selenski ist den Ukrainern ein Vorturner und er macht seine Sache gut. Er verspricht den Ukrainern eine äußerst windige Freiheit und die Segnungen des Westens. Je länger der Krieg dauert – und er dauert umso länger, je mehr wir die Hoffnung nähren, sein Land könne gegen Rußland bestehen.

Die russische Regierung hilft den Russen im Donbas sich gegen den seit acht Jahren anhaltenden Beschuß durch die Ukraine zu wehren, unterstützt die Menschen im Donbas mit außerordentlichen Hilfsmittels und Gelder für die Zivilbevölkerung. Mit dieser Hilfsbereitschaft gegenüber dem einfachen Menschen kann sich der gemeine Russe solidarisieren. Dass die Ukraine eine Gefahr für die Sicherheit Rußlands darstellt, ist ihm seit dem Anschlag auf Darja Dugina bewußt.

Die Börsenkurse in Deutschland sacken ab. Für 10 Prozent der kleinen und mittleren Betriebe gehen bereits jetzt die Lichter aus. Es ist abzusehen, wann der deutsche Maschinenbau und infolge dessen die Autoindustrie Geschichte werden. 100 000 Menschen demonstrieren in Prag gegen eine Regierung, die zu wenig tut, die Leiden und Ängste der Menschen zu lindern. Obwohl sich Tschechien und Deutschland eine Demokratie schimpfen, spricht man denjenigen, die den Wirtschaftskrieg gegen Rußland ablehnen, weil die Schäden, die er bei uns anrichtet größer sind als die Vorteile.

Also zeigen sich der russische Präsident – wie jüngst bei dem Besuch, den er an eine Schule abstattete – unschwer zu erkennen ist in unaufgeregter Gelassenheit. Auch Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministers, macht einen weit entspannteren Eindruck, als Karine Jean-Pierre, die Sprecherin des US-Präsidenten. Sacharowa besticht durch Mut, Charme, ihre blumige Sprache und durch ihren Verstand. Der Präsident der USA läßt sich durch einen Menschen vertreten, der an einen höchst mangelhaften Roboter erinnert.

Warum verfolgen die Regierungen des Westens wenigstens medial eine Politik, die die Länder denen sie zu dienen vorgeben, bis an den Rand ihrer Kräfte führt. Ist es die Krim, die Ukraine, das von Moskau begangene Unrecht? Das zu glauben, angesichts der Verbrechen, die jeher von Regierungen jeglicher Couleurs begangen wurden und werden, ist nur Träumern erlaubt.

Rußland hat aufgrund der Sanktionen seine Beziehungen zu China und Indien ausgebaut. Peter der Große richtete den Blick Rußlands nach Westen. Der Westen barg die Hoffnung, die Orientierung auf die Überwindung der furchtbaren feudalen, mittelalterlichen Verhältnisse im Land.

Rußland blickt nun auf China, das ihm zu fremd sich in ihm zu verlieren. Das Land blickt auf sich selbst, beginnt selbst zu denken, das eigene Potential zu entdecken.

Der Westen ist eine Fata morgana der Rußland zu entkommen wagt, während wir je stärker unser Durst – ob nach Geld, Macht oder Gerechtigkeit ist gleich – am Ende in einer Wüste verenden.