Eine Welt.

Strack-Zimmermann läßt nach der undichten Stellen im Verteidigungsausschuß lautstark suchen und beschädigt ihre eigene Regierung. Wladimier Putin erläßt ein Gesetz, das am 1. Dezember 2022(!)inkraft treten soll, indem die vom Ausland bezahlten Akteure in Rußland neu eingestuft werden und liefert gleichzeitig eine Möglichkeit, wie sich die russischen Akteure ihrer Strafe entledigen können. Diese Klarheit im Umgang mit Assange und anderen undichten Stellen wünschte man sich auch bei uns.

Putin ernennt einen neuen Leiter für die Raumfahrt und Boris Johnson wurde zum Rücktritt gezwungen. Johnsons Ansatz zur Wiedererrichtung des britischen Empires war doch etwas zu gewagt. Unterm Strich vereinbarten die USA und Rußland die Fortsetzung der gemeinsamen Nutzung der Internationalen Raumstation (ISS).

Die EU verpulverte die zur Unterstützung der Ukraine vorgesehenen Gelder statt in den vorgesehen 7 Jahren schon innerhalb von 5 Monaten. Yes we can schnell und unbürokratisch auf der EU-Ebene handeln aber nicht im eigenen Interesse.

Rußland und die Ukraine stehen kurz vor einer Einigung hinsichtlich der Getreideexporte. Hinzu kommt Rußlands Absicht den Export russischer Dünger hochzufahren. Die EU verhandelt die Sanktionsliste neu und siehe da, man erlaubt es wieder, dass Rußland sein Getreide exportieren darf. Auch hier eine weitere Übereinstimmung von Ost und West.

Neu sanktioniert werden soll der Export russischen Goldes. Und wieder sind der Westen und Rußland eines Sinnes. Bereits – in vorauseilendem Gehorsam oder nicht – hatte Rußland von sich aus den Export von Gold verboten.

Strack-Zimmermann sagt, dass die deutschen Waffenexporte der Ukraine helfen, den Krieg gegen Rußland zu verlängern – um eine bessere Ausgangsposition für die Friedensverhandlungen zu gewinnen. Rußland bläst zum Finale und in dem Medium des Nordens, das weitgehend auf britische Nachrichten zurückgreift, berichtete man von neuen Rekrutierungen. Derweil besucht der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu die Front und versichert, dass alle ukrainischen Raketenangriffe künftig unterbunden würden.

Den Krieg gegen Rußland um einen Tag zu verlängern bedeutet täglich 100 tote Ukrainer im besten Mannesalter, die produzierten Krüppel einmal außer acht gelassen. Die Spekulationen hinsichtlich der Opferzahlen schossen jüngst in der Ukraine wie die Kurse der Ölgiganten in die Höhe und landeten beim 5-fachen des Wertes 100 der sich mit den Mitteilungen der Donbass-Regierungen einigermaßen deckt. Warum jetzt?

Biden verliert in den USA Boden an die Konservativen. Wahlen stehen ins Haus; der Preis für Benzin vervielfachte sich und das wegen eines Grenzkonfliktes im Osten Europas. Auch dem US-amerikanischen Wähler ist das Hemd näher als der Rock (für Neudeutsche: Rock ist gleich Jacke).
Biden besucht den saudischen König nicht ohne ihn vorher höflich darauf hingewiesen zu haben, dass der Export zerstückelter Leichen in Koffern keine gute Idee war. Sollte man sanktionieren.

Der Präsident der Vereinigten Staaten muß sein Land vor dem Ex-Präsidenten Donald Trump retten und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Selbst die Beilegung des Krieges in der Ukraine.

Die “Arbeiterführer” Tony Blair und Donald Trump glauben zu wissen: Nicht Rußland bedroht die westliche Dominanz sondern China – maßgeblich unterstützt durch unsere selbstverschuldete Inkompetenz.