Scheuer – Kein Hampelmann der Mautbetreiber.

Der Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) lud Vertreter der Maut-Betreibergesellschafen zum Frühstück (Nov. 2018) um die mit 3 Mrd. Euro aus dem Ruder gelaufenen Kosten auf die vom Parlament gebilligten 2 Mrd. zu senken. Aus dieser Unterredung versucht man nun Andreas Scheuer einen Strick zu drehen.

Aufgrund vorliegender Gutachten die einem gegen die Maut gerichtetes EuGH Verfahren keine Erfolgsaussichten bescheinigten kam es Ende 2018 zu einer Vertragsunterzeichnung.

Nach dem EuGH-Urteil, das die mit der Maut verknüpfte Entlastung deutscher Autofahrer, als nicht rechtens
einstufte, kündigte Scheuer die Verträge.
Ob der Autofahrer es ihm danken wird, von einer Doppelbelastung verschont geblieben zu sein, ist unklar. Klar sind die Motive der Vertreter der Betreibergesellschaften Scheuer zu belasten. Ihnen winken 560 Mio. Euro Entschädigung.

Andreas Scheuer hat sich in jüngster Zeit mit seinen zukunftsweisenden Politikansätzen bei seinen Gegnern unbeliebt gemacht. Hinzu kommt sein engagiertes Vorgehen gegen die Diffamierung von Auto- und Motorradfahrern, gegen eine Verwandlung der Autobahn in eine Kriechspur und für die Aufrechterhaltung einer formgebundenen Gesetzgebung.