Von Worten und Taten.

Die Aufgabe die sich heute stellt ist folgende: Gelingt es in Deutschland eine zukunftstaugliche wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen oder nicht; gelingt es die Staatsverdrossenheit der Menschen durch neue demokratische Teilhabe, Mitwirkung und Mitverantwortung ins Gegenteil zu kehren; gelingt es den inneren wie äußeren Frieden in Europa zu bewahren oder nicht?

Die CSU und Teile der CDU sind auf dem besten Wege diese Aufgaben anzunehmen und werden in dem Maße es ihnen gelingt Menschen Mittel und Möglichkeiten zur Mitwirkung zu schaffen, diese Herkulesaufgaben bewältigen. Das wäre dann der Unterschied zu den Mitbewerbern ob Grün oder SPD, in deren Augen der Wähler zum Erziehungsgegenstand mutierte.

Während Scholz (SPD) den potentiellen Steuerbetrug der Bäcker und Metzger dadurch bekämpft, daß er für jedes Brötchen und Würstchen einen Kassenzettel verlangt, d.h. Handwerk und kleine Gewerbetreibende zusätzlich belastet – ginge es nach Wirtschaftsminister Altmaier (CDU) könnten Kleinbeträge ohne Kassenzettel auszustellen eingenommen werden – zeigt die Reaktion des Autozulieferer Schaeffler, was möglich ist, wenn eine zukunftsweisende Politik entschieden und glaubwürdig betrieben wird. Das im Familienbesitz befindliche Unternehmen streicht zwar Stellen beschließt aber gleichzeitig eine Kapitalerhöhung von über 1 Mrd. Euro, den Technologiewandel in der Automobilindustrie (elektro- und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge) voranzutreiben.

Ohne die vom Bayrischen Ministerpräsidenten Söder (Förderung von Forschungsinstituten und Wissenschaft) und dem deutschen Wirtschaftsminister Altmaier (Bildung von Fachgremien zum Erwerb und Nutzung der zum Umbau notwendiger Kenntnisse) in die Wege geleiteten Maßnahmen würde Schaeffler weniger entschieden gehandelt haben.