Maas und das Ende.

Heiko Maas (SPD) schürt anläßlich des Anschlags auf Nawalny die Putin Hysterie, ohne einen Beleg geliefert zu haben, ob das Gift, das den russischen Nationalisten ins Krankenhaus brachte, aus Rußland oder England kam.

Es darf bezweifelt werden, daß die in Syrien gescheiterte Idee – den Mißbrauch chemischer Kampfmitteln vorwerfen, um die OPCW zur Destabilisierung des Landes in Stellung zu bringen – nun gegen Rußland gewandt, erfolgreicher sein wird.

Es wird langweilig!

Heiko Maas, ehedem ganz vorn in der Anerkennung Juan Guaidós, des venezolanischen „Oppositions“-Führers, als Interimspräsident Venezuelas, muß sich nun vor Augen führen lassen, daß sogar ein Gericht Ihrer Majestät der Königin von England ec. ec. diese Meinung nicht teilt.

Juan Guaidó wollte an die 900 Mio. Euro Guthaben, welches Venezuela bei der Bank of England hat. Das bekommt er nicht, weil ein aus dem Hut gezauberter Interimspräsident keiner ist.

Aus demselben Hut gezaubert sind die Anschuldigungen gegen den russischen Präsidenten.

Russen und Deutsche.

Deutsche und Russen verbindet nicht nur die beiden Weltkriege. Während im 1. Weltkrieg das Kaiserreich Lenins Revolutionäre unterstützte, Kommunisten, die ihre Macht auf die Lehren zweier Deutscher, nämlich Marx und Engels stützten, war es die Sowjetunion die die Weimarer Republik aus ihrer politischen Isolation führte. Der Deutsche Walther Rathenau schloß in Rapallo den Vertrag zur deutsch-russischen Zusammenarbeit und Rathenau wurde vermutlich auch deswegen erschossen. Dieser eine Tot schmerzte, wie die Millionen Tote Soldaten, die im 2. Weltkrieg ihr Leben ließen. Nicht zuletzt dieser Schmerz ist es, der Deutsche und Russen einander zu Menschen macht.

Zu keiner Zeit vergaßen die Deutschen die großen russischen Klassiker zu bewundern. Musiker, Maler und Poeten, von Tschaikowski, Kandinski über Tolstoi, den Don Kosaken Chor erinnern wir den Moskauer Staatszirkus wie das Bolschoi Balett.

Wir erinnern Gorbatschow, seine Idee vom gemeinsamen Haus Europa, eine Idee, die gut 150 Jahre zuvor Zar Alexander I. von Rußland aus dem Hause Romanow-Holstein-Gottorp, ebenfalls vergeblich, auf den Kongressen zu Wien und Aachen vorstellte.

Die Zeiten eines Willi Brandt und Helmut Kohls, in denen der deutschen Außenpolitik in der Welt noch ein Gewicht beigemessen wurde, sind vorbei. Deutsche und Russen einander zu entfremden ist möglich – doch hier wie da wecken diese Bemühungen die Erinnerungen an den Krieg.

Und diesen Krieg will kein Russe und kein Deutscher!
Nie wieder!