Münchner Runde.

Die jüngste Münchner Runde beschäftigte sich mit der Corona-Krise, Vertretern und Gegnern der Corona-Maßnahmen.
Es ist ein großes Verdienst des Bayrischen Rundfunks den bayrischen Innenminister Herrmann und den Vertreter der Querdenken-Bewegung Haintz an einen Tisch gebracht zu haben und es zeichnet Joachim Herrmann (CSU) aus an dieser Veranstaltung teilgenommen zu haben.
Eine Diskussion sollte dazu führen, daß alle Beteiligten wie das Publikum am Ende klüger sind als zuvor. Eine Diskussion sollte nicht veranstaltet werden, um in der Tradition mittelalterlicher Hinrichtungen, dem Publikum ein Spektakel zu bieten.
Die Autorität der bayrischen Staatsregierung gründet in ihrem Demokratieverständnis. Söders Umfragewerte wären nicht zustande gekommen, würde er durch politische Spielchen und Dampfgeplauder aufgefallen sein. Aiwanger ist ein Beispiel dafür, daß bloßes Ventilieren politischer Substanzlosigkeit an den Menschen unbeachtet vorbeirauscht.
Ein langer Weg liegt vor uns, den notwenigen sozial-ökonomischen Wandel durchzuführen. Die Krise hat noch nicht begonnen, ihr Umfang kann noch nicht abgeschätz werden, sie zum Vorteil unserer Gesellschaft zu nutzen bedarf es der Disziplin sich bei klarem Verstand den Wirklichkeiten, den medizinischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen auszusetzen.
Perfektion wird nicht erwartet, Lernfähigkeit ist’s und nicht das Beharren auf Dogmen, was uns weiter bringt. Öffentlich rechtliche Medien können im Wettbewerb mit den alternativen Medien durch Qualität überzeugen. Das ist das eigentliche Resultat der Münchner Runde. Eine Einschränkung der Meinungsfreiheit wie Kampagnien gegen Fake-News verhelfen den Menschen nicht zur Ausbildung der Fähigkeiten aufgrund der eigenen Vernunft den Irrsinn vom Wahrscheinlichen unterscheiden zu lernen. Vorbildliche Diskussionsrunden schon.