USA: Recht nach Gutsherrenart?

HUAWEI klagte in Dallas gegen das gegen Regierungsbehörde ergangene Verbot, Aufträge an HUAWEI zu vergeben.
Amazon klagt gegen die US-Regierung, weil das Pentagon die Cloud des Konkurenten Microsoft aufgrund einer persönlichen Intervention des US-Präsidenten vorgezogen habe. Dabei unterstellt man dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Rachegelüsten gefolgt zu sein, deren Ursachen man orakelnd in der Trump-kritischen Berichterstattung der zum Amazon-Konzern gehörenden Zeitung Washington Post ausmacht. Dünner geht’s nimmer.

Nun erging ein Urteil in dem die Begründung zu finden ist: Geschäfte mit Behörden seien ein Privileg und kein verfassungsmäßig garantiertes Recht. Soweit betrifft das HUAWEI. Amazon hingegen vermochte eine einstweilige Verfügung gegen Microsoft zu erwirken. Zwar steht in diesem Fall ein Urteil noch aus, Zweifeln, ob in den USA EIN Recht für ALLE gilt, begegnet man mit einer solchen Praxis der Rechtsprechung nicht.

Warum Gerichte belästigen, wenn jeder weiß, daß Trump und HUAWEI böse sind?