Was hat uns Corona gebracht.

Vor allen Dingen sollten wir uns zweierlei bewußt sein:
a.) diese Erde ist eine kollektive Veranstaltung, die maßgeblich von den natürlichen Gegebenheiten bestimmt wird. Größenwahnsinnige Moguln, Wissenschaftler und Journalisten mögen sich klüger dünken als ein Virus. Dem ist so nicht!
b.) Big Data wird viele Fragen beantworten können, die Fragen, die wir zu stellen verlernt haben, nicht!

Es bleibt bei Kant und seiner begründeten Vermutung, daß der langfristige Verlauf der Geschichte nicht gesteuert werden kann. Das ist die gute Nachricht für jene, die das Grundgesetz hoch halten. Die schlechte Nachricht ist, daß wir lernen müssen, ohne Feindbilder auszukommen.

Wir befinden uns zur Zeit im Kreuzfeuer von Des-/Informationskampagnen. Der Mensch hat ein neues Spielzeug entdeckt und probiert es aus, so wie er auch die Atombombe ausprobiert hat. Man kann bessere Atombomben bauen, klügere Konzepte ihres Einsatzes entwickeln und kommt doch, sofern man einen Gedanken diesem Thema widmet (einfach mal nachdenken Frau Kramp-Karrenbauer), an der Erkenntnis nicht vorbei, daß der einzige Zweck dieser Waffe darin besteht, eine weltweite Übereinkunft darüber zu finden, diesen Planeten nicht zu zerstören.

Die Energie, die in die Entwicklung der Bombe investiert wurde, ist sofern nicht verloren, wie die Energie mit der heute Des-/Informationskampagnien geführt werden. Letzteres sollte uns zu der Erkenntnis führen, daß ein profitabler Fachidiot nicht in der Lage ist, zwischen Information und Desinformation zu unterscheiden. Daß die beiden Kriegsparteien aufrüsten, gezielt, unterschwellig und geschickt, ihre emotionalisierenden Botschaften unter’s Volk zu bringen, sollte uns bewußt sein. Wir, wo immer uns das Leben auch hingestellt haben mag, sollten jedoch nicht nur das tun, was wir vor unserem Gewissen verantworten können, wir müssen es auch tun. Wer sich nicht dem eigenen Verstande und den eigenen moralischen Grundsätzen trauend, bewegt, bleibt dumm. Dumm bleiben auch jene, die ihrem Kindermädchen, Guru, den Klicks oder der Kamera hinterherrennen.

Unsere selbst verschuldete Unmündigkeit zu verlassen steht seit mehr als 200 Jahren auf der Tagesordnung und wird dort die nächsten 200 Jahre verbleiben. Zu lernen, daß unsere Ziele nicht durch Krücken, Gegenstände, Werkzeuge zu erreichen sind, sondern in der Bildung unserer Person, d.h. in der Befähigung zu einem einträchtigen Miteinander.

In einer Welt von Mord und Totschlag, bedarf es aber des Staates, der das Recht des Einzelnen schützt und dieser Staat gewinnt seine Autorität nicht durch Absonderungen in Pressekonferenzen, sondern, indem er seinen Aufgaben, nach innen und außen hin, zum Wohle seiner Bürger nachkommt.

Es bedarf dringlichst Bildungseinrichtungen, in denen das Lernen höheren Stellenwert hat als das Erlernte.