Computer statt Ärzte.

Die Ausbildung der Ärzte hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker dahingehend entwickelt, daß Diagnosen gestellt werden um dem Patienten die zur Behandlung verfügbaren Medikamente verabreichen zu können. Krankheiten entstehen aber nicht von ungefähr, d.h. das Augenmerk auf die Ursachen der Krankheiten kommt abhanden.

Der Arzt wird dem Patiienten durch die Zwischenschaltung von Technik, sei es bei der Diagnose, sei es bei der Behandlung entfremdet. Dem entgegenzuwirken besteht kein Interesse.
Computer werden angeschafft, nicht um die Behandlung der Patienten zu verbessern, sondern weil laut Osnabrücker Zeitung oft die Kommunikation – vermutlich in Ostfriesland – über FAX und Papier stattfände. Vom Patienten war da nicht die Rede.

Nun hatte die Bundesregierung beschlossen, daß die Krankenkassen die Daten der Elektronischen Patientenakte ohne Zustimmung der betroffenen Versicherten verwenden können, um sie in ihrer Kooperation mit der Industrie zu vermarkten. Das funktioniert nur, wenn die passende Infrastrunktur vorhanden ist und da die Krankenhäuser Gewinne erzielen sollen, zahlt der Steuerzahler die Zeche.