Schwarz-Weiß-Rot.

Der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) setzt ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1.000 Euro fest, wenn die Flagge des Deutschen Kaiserreiches in der Öffentlichkeit gezeigt wird. Der Innensenator bezeichnete die Flaggen als „Symbole nationalsozialistischer und ausländerfeindlicher Gesinnung“. Bedeutet das das Aus für die Deutsche Seenotrettungsgesellschaft DGzRS? Die schwar-weiß-roten Sammelbehälter in Form eines Rettunsschiffes sind an der Küste noch allseits bekannt.

Der Genosse Innensenator aus Berlin Andreas Geisel, weilte kürzlich in Griechenland, vermutlich um von den Erfahrungen der griechischen Polizei mit dem in Griechenland verhängten Verbot von Meinungsäußerungen, die Kritik an den Corona-Maßnahmen zum Inhalt haben, zu lernen. Er hatte in Berlin, nach Auflösung der Corona-Demonstration vor dem Brandenburger Tor, die Kundgebungsteilnehmer durch die Polizei dazu auffordern lassen, sich in Richtung Reichstag zu bewegen.

Dort fand eine weitere Demonstration statt, die nichts mit der Corona-Bewegung zu tun hatte, anscheinend aber zu wenig Zulauf fand. Nach Aussage der Anführerin der mit schwarz-weiß-roten Flaggen drappierten Demonstranten, Tamara Kirschbaum, wurde auf ein Zeichen der Berliner Polizei hin, die Treppe zum Reichstags eingenommen. Dies konnte geschehen, weil der Schutz des Reichstages kurz vorher bis auf drei Polizisten abgezogen worden war.

Die in den jüngsten Wählerbefragungen auf 18 % geschrupfte SPD wird mit ihrer Rückbesinnung auf den Bluthund der Revolution 1918/1919, den Sozialdemokraten Noske, heute nur noch auf die Zustimmung der Totengräber unserer Demokratie hoffen können.

Was das verfehmte Kaiserreich anbelangt, so begingen seinerzeit die Veteranen der französischen Armee in der lothringischen Hauptstadt Metz in französischer Uniform, die französischen Regimentsfahnen mitführend ihre Umzüge.

Unterwanderte Rechtsradikale.

Wer das Celler Loch nicht kennt, kennt auch nicht die Blamage aufgrund der Bemühungen ein NPD-Verbot zu erwirken. Letzteres ging nicht, weil es Geheimdienstmitarbeiter in dieser Partei bis ganz nach oben geschafft hatten.

Der Innensenator Geisel (SPD) verbietet eine Demonstration gegen die Corona-Auflagen und erhält vom Gericht attestiert, daß dies Verbot rechtswidrig ist. Geisel (SPD) erlaubt den Reichsbürgern eine Kundgebung nur einen Steinwurf weit vom Reichstag entfernt. Nur leichte Sperren trennen die Reichsbürger vom Reichstag. Ein großer Teil der Reichsbürger platziert sich medienwirksam in der Corona-Demonstration am Brandenburger Tor. Im Augenblick, da es losgehen soll, wird der Reichstag nur noch von einigen leichten Sperren und 3 in Worten drei Polizisten geschützt. Die Blöse sei einer Umgruppierung der Polizei geschuldet. Welchen Prioritäten folgte bzw. folgt Geisel?

Ergebnis laut der gewöhnlich schlecht informierten Presse: Die von Rechtsradikalen, Impfgegnern und Verschwörungstheoretikern unterwanderte Bewegung gegen die Corona-Auflagen haben den Reichstag gestürmt.
Faktisch wird das Demonstrationsrecht in Berlin von einem Innensenator, der zuvor rechtswidrige Verfügungen traf, verschärft. Es dürfen nun nur noch max. 100 Menschen gegen Lukaschenko demonstrieren – in Berlin.

Reichsbürger, Innensenatoren und -minister, Verfassungschützer, Polizeibeamte und der Rest der Menschen in unserem Lande: Wollt ihr wirklich das Ansehen unseres Landes im In- und Ausland auf’s Spiel setzen?