Verschwörungstheorien.

1689 floh der sächsiche Naturphilosoph Christain Thomasius nach Berlin. Auf seinen Einfluß hin und aus eigener Überzeugung ließ der Soldatenkönig die Hexenverbrennungen verbieten. Die mit dem Teufel im Bunde stehenden Hexen wurden lange Zeit bemüht, die Dummheit der Mächtigen zu bemänteln: Schuld an der Not vieler wäre z. B. nicht Mißwirtschaft sondern Unglaube und Hexentum.

An Hexen und Teufel glaubt heute kaum noch jemand. Wir dünken uns klüger und der Teufel, wie die mit ihm im Bunde stehenden, bösen Mächte sind aus der Hölle aufgestiegen und fristen ihr übersättigtes Leben im Diesseits.

Es ist wahr, daß es Menschen mit gemeinsamen Interesse gibt, die sich zusammen finden, ihre Interessen zu vertreten. Darunter gibt es solche, die auf Kosten der Gesellschaft ihr Süppchen kochen und solche, die im Interesse der Gesellschaft ihr Süppchen kochen.

Schlimm ist es, daß die Kastenbildung in unserer Gesellschaft vorangetrieben wird. Wer nicht dazu gehört, hat verloren. Die, die verlieren kultivieren Verschwörungstheorien und die, die gewinnen nutzen diese Theorien, ihre Kritiker zu verunglimpfen. Das ist das Spiel.

Hier mitzuspielen lohnt nicht! Diese Welt gilt es unvoreingenommen zu betrachten und im Sinne des Lebens auf diesem Planeten zu bewerten. Eine solche, sachliche Bewertung hängt weder von dem ab, was die Mächtigen wünschen und sie hängt bestimmt nicht von den, sich an Verschwörungsvorstellungen abarbeitenden und deshalb ohnmächtigen, Menschen ab.

Heute gibt es keine Ausreden mehr, die taugten mangelhaftes Wissen entschuldbar zu machen. Der Erwerb von Wissen ist eines der Fundamente, um ein freies und selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Gericht über Kaiser Wilhelm II.

Brief des abgedankten Kaiser Wilhelm II. an Hindenburg, in dem er u.a. seine Haltung, zu den Bestrebungen der westlichen Siegerstaaten ihn vor Gericht zu stellen, erläutert:

Haus Doorn, den 5. April 1921,

Mein lieber Feldmarschall!

Haben sie warmen Dank für Ihren Brief vom 30. v. M. — sie haben recht. Das ist das schwerste für mich: im Auslande leben müssen, mit glühender Seele die furchtbaren Geschicke unseres teuren Vaterlandes, dem meine ganze Lebensarbeit gegolten hat, verfolgen und von der Mitarbeit ausgeschlossen sein.

Sie haben während der dunklen, unseligen Novembertage 1918 mir zur Seite gestanden. Wie sie wissen, habe ich mich zu dem schweren, furtbaren Entschluß, außer Landes zu gehen, nur auf Ihre und meiner übrigen berufenen Ratgeber dringende Vorstellung durchgerungen, daß es nur allein auf diesem Wege möglich sei, unserem Volke günstigere Waffenstillstandsbedingungen zu verschaffen und ihm einen blutigen Bürgerkrieg zu ersparen. Das Opfer ist umsonst gewesen. Nach wie vor wollen die Feinde für die angebliche Schuld des „Kaiserlichen Deutschlands“ das deutsche Volk büßen lassen.

In dem Bestreben, alle persönlichen Rücksichten dem Wohle Deutschlands unterzuordnen, halte ich mich völlig zurück. Ich schweige zu allen Lügen und Verleumdungen, die über mich verbreitet werden. Ich halte es für unter meiner Würde, mich gegen Angriffe und Schmähungen zu verteidigen.

Dieser Zurückhaltung entsprehend habe ich auch die von Ihnen erwähnten „Geschichtstabellen“ streng objektiv gehalten und nur einem engen Kreise von Bekannten zugänglich gemacht, auf welche Weise sie jetzt durch irgendeine Indiskretion (oder Diebstahl?) in die Öffentlichkeit gekommen sind, ist mir völlig unverständlich. Die Absicht, die mich bei Abfassung der historischen Tabellen leitete, war die: durch eine systematische Aufzählung nüchterner Tatsachen streng geschichtliches Material zusammen zu tragen, das den Leser in die Möglichkeit versetzen sollte, über die Vorgeschichte des Krieges sich selbst ein Urteil zu bilden. Meine besten, überzeugendsten Quellen habe ich – nebenbei bemerkt – in der nach dem Kriege entstandenen Literatur gerade von Angehörigen der feindlihen Staaten gefunden. Darum freue ich mich, daß Sie meinen bescheidenen Beitrag zur Geschichte nützlich finden. Für Ihre Anregung, der deutschen Presse die inzwischen vervollständigten Tabellen zugänglich zu machen, danke ich Ihnen; ich werde ihr entsprechen.

Die Wahrheit wird sich Bahn brechen, machtvoll, unaufhaltsam, wie eine Lawine. Wer sich ihr nicht wider besseres Wissen verschließen will, muß erkennen, daß während meiner 26 jährigen Regierungszeit vor dem Kriege die deutsche Außenpolitik lediglich auf die Erhaltung des Friedens gerichtet war. Sie erstrebte einzig und allein den Schutz des von West und Ost bedrohten heiligen Heimatbodens sowie die friedlihe Entwicklung unseres Handels und unserer Volkswirtschaft. Hätten wir je kriegerische Absichten gehabt, so hätten wir 1900 losgeschlagen, als England durch den Burenkrieg, oder 1905, als Rußland durch den Japanischen Krieg gebunden war, und uns ein nahezu sicherer Sieg gewinkt hätte. Aber sicherlich hätten wir uns nicht gerade das Jahr 1914 ausgesucht, wo uns eine erdrückende Übermacht geschlossen gegenüberstand. Auch muß sich jeder Unbefangene sagen, daß Deutschland von dem Kriege gar nichts zu erwarten hatte, während unsere Feinde davon alles für ihre seit langem zu unserer Vernichtung festgesetzten Ziele erhofften.

Daß mein und meiner Regierung heißes Bemühen in den kritischen Juli- und Augusttagen 1914 ausschließlich der Erhaltung des Weltfriedens gegolten hat, wird durch die neuesten literarischen und aktenmäßigen Veröffentlichungen von deutscher und besonders von feindlicher Seite mehr und mehr erhärtet. Den durchschlagendsten Beweis dafür bringt das Wort Sasonows: „Die Friedensliebe des Deutschen Kaisers bürgt uns dafür, daß wir den Zeitpunkt für den Krieg selbst bestimmen können.“ Was bedarf es da noch weiteren Zeugnisses für unsere Unschuld? Das bedeutet: Die Absicht, einen Überfall auf einen Ahnungslosen zu machen. Gott ist mein Zeuge, daß ich, um dem Kriege vorzubeugen, bis an die äußerste Grenze dessen gegangen bin, was ich mit Rücksicht auf die Sicherheit und Unversehrtheit meines teuren Vaterlandes verantworten konnte.

Von einer Schuld Deutschlands am Kriege kann nicht die Rede sein. Es besteht heute kein Zweifel mehr, daß nicht Deutschland, sondern der Feindbund den Krieg planmäßig vorbereitet und absichtlich herbeigeführt hat.

Zur Verdunkelung dieses Vorgehens hat der Feindbund in dem schmachvollen Friedensvertrag das unwahre „Schuldbekenntnis“ Deutschlands erzwungen und meine Gestellung vor einen feindlichen Gerichtshof verlangt. Sie, mein lieber Feldmarschall, kennen mich zu gut, um nicht zu wissen, daß mir für mein geliebtes Vaterland kein Opfer zu groß ist. Doch ein Gerichtshof, in dem der Feindbund gleichzeitig Ankläger und Richter wäre, würde nicht ein Organ des Rechtes, sondern ein Instrument politischer Willkür sein und nur dazu dienen, durch meine selbstverständliche Verurteilung die uns auferlegten unerhörten Friedensbedingungen nachträglich zu rechtfertigen. Natürlich war daher das feindliche Ansinnen meinerseits zurückzuweisen. Aber auch meine Bestellung vor ein wie immer zusammengesetztes neutrales Gericht kann für mich nicht in Frage kommen. Ich erkenne wegen der Anordnungen, die ich als Kaiser und König, also als verfassungsmäßig unverantwortlicher Repräsentant der deutschen Nation, nach bestem Wissen und Gewissen getroffen habe, das strafrechtliche Urteil irgendeines irdischen Richters, wie hoch er auch immer gestellt sein mag, nicht an, da ich dadurch die Ehre und Würde des von mir vertretenen deutschen Volkes preisgeben würde.

Ein Schuld- und Strafverfahren, das sich ausschließlich gegen das Oberhaupt eines der am Kriege beteiligten Staaten richtet, entkleidet diesen Staat jeder Gleichberechtigung mit den anderen Staaten und damit seines Ansehens in der Gemeinschaft der Völker. Außerdem würde es von vornherein den von den Feinden beabsichtigten Eindruck erwecken, als ob es sich bei der ganzen „Schuldfrage“ nur um dieses eine Staatsoberhaupt und die eine von ihm vertretene Nation handelte. Dazu kommt noch, daß eine unparteiische Beurteilung der „Schuldfrage“ ausgeschlossen ist, wenn das Verfahren nicht auch auf die Staatsoberhäupter und leitenden Staatsmänner der feindlichen Mächte erstreckt und deren Verhalten der gleichen Kritik unterstellt wird. Denn das Verhalten des einzelnen Staates bei Ausbruch des Krieges kann selbstverständlich nur unter Berücksichtigung des Vorgehens seiner Gegner richtig bewertet werden.

Eine wirkliche Aufklärung der „Schuldfrage“, woran Deutschland sicher kein geringeres Interesse hätte als seine Feinde, könnte nur in der Weise erfolgen, daß durch eine internationale, unparteiische Instanz nicht einzelne Persönlichkeiten strafrechtlich abgeurteilt, sondern alle Vorgänge, die zum Weltkriege geführt haben, ebenso wie alle sonstigen Völkerrechtsverletzungen festgestellt würden, um dann das Verschulden der beteiligten Persönlichkeiten auf seiten aller kriegführenden Mächte richtig zu bemessen.

Ein solcher loyaler Vorschlag ist von deutscher Seite nach Beendigung des Krieges in amtlicher Form gemacht, aber, soweit mir bekannt, von den Feinden teils ablehnend beantwortet, teils überhaupt keiner Antwort gewürdigt worden. Deutschland hat überdies seine Archive gleich nach dem Kriege ohne jede Einschränkung geöffnet, während der Feindbund sich bisher wohl gehütet hat, solchem Beispiel zu folgen. Die in Amerika jetzt in Veröffentlichung befindlichen Geheimdokumente aus den russischen Archiven sind erst der Anfang dazu.

Schon dieses Verhalten des Feindbundes neben überwältigendem einlaufenden Belastungsmaterial gibt den Fingerzeig dafür, wo die „Schuld am Kriege“ in Wirklichkeit zu suchen ist! Für Deutschland aber erweist es sich um so mehr als gebieterische Pflicht, mit allen Mitteln alles irgendwie für die „Schuldfrage“ in Betracht kommende Material zu sammeln, zu sichten und zu veröffentlichen, um dadurch die wirklichen Ursachen des Krieges zu entlarven.

Im Befinden I. M. ist leider eine Verschlechterung eingetreten. Mein Herz krampft sich in schmerzvollster Sorge zusammen.

Gott mit uns!

Ihr dankbarer

gez. Wilhelm.

Aufsichtsratsposten für Sigmar Gabriel (SPD)

Als Wirtschaftsminister hatte Sigmar Gabriel (SPD) die Idee, die deutschen Autobahnen zu verscherbeln. Die potentiellen Investoren (Deutsche Bank, Allianz, etc.) erhielten von ihm Gelegenheit, als Expertenkommission getarnt, dabei die Richtung vorzugeben.
Nun erinnert man sich bei der Deutschen Bank des alten Sozialdemokraten und schlägt Sigmar Gabriel für die Übernahme eines Aufsichtsratsposten vor.
Bei der geringen Bedeutung die Aufsichtsräten in Unternehmen zukommt, weiß man allerdings nicht, ob man den Mann beleidigen oder belohnen wollte.

Bauernprotest?

Es ist eng geworden in Deutschland. Das Geld geht in die Batterieproduktion, in die teilprivatisierte Bahn, in die Rüstungsindustrie und in neue Fracking-Gas-Terminals. Zwischendurch wird eine Bank gerettet oder Strafgelder an die Energiekonzerne wegen Abschaltung der Kernkraftwerke gezahlt, der Rest fließt an Unternehmensberatungsunternehmen die einer inkompetenten Politik selbst noch die Notwendigkeit nehmen selbst zu lernen wie es geht. Das Ego der deutschen Politiker paßt unter jeden Teppich ohne Wellen zu schlagen womit sie als Gestalter unserer Wirklichkeit ausfallen. Der Verbraucher bekommt das Geld durch Mieterhöhungen und als besondere pädagogische Maßnahme durch Energiepreiserhöhungen aus der Tasche gezogen.

Die deutschen Bauern haben sich ihr Wohlverhalten abkaufen lassen und sich in die Abhängigkeit der EU begeben, Schweinemast- und Rindermastbetriebe aufgebaut, von der Eierproduktion ganz zu schweigen. Der Boden erodiert infolge der Übernutzung, das Klima spielt verrückt und der Verbraucher ist schuld, weil er zu wenig zahlt?

Der Verbraucher ist schuld, weil er den politischen Vorgaben, die diese Entwicklung ermöglichten, nichts entgegensetzt! Der Bauer ist schuld, weil er seine Freiheit verkauft hat und zu erhaben ist, sie sich zurückzuerobern. Nicht höhere Preise retten die Landwirtschaft sondern genossenschaftliche Zusammenschlüsse, der Auf- und Ausbau des Direktvertriebs, der Aufbau einer eigenen Energiewirtschaft (Sonne, Wind und Wasserstoff gibt es in Mengen), der Anbau von Pflanzen, Kräutern, Früchten die sich für einen vernünftigen Preis verkaufen lassen. Vor allem gilt es Kompetenzen aufzubauen und zu teilen, die sich weniger an bürokratischen Hürdenlauftechniken sondern an der Kernkompetenz des Bauern ausrichten.

Mord versus Töten.

Morden ist nach Duden im deutschen Sprachgebrauch ein Synonym für töten. Wir haben in Deutschland keine Todesstrafe, d.h. in unserer Kultur sollte dem schlimmsten Verbrecher das Leben nicht genommen werden, nicht, weil Fehlurteile möglich wären, sondern weil das Leben heilig ist. Das meint: Das Leben auf diesem Planeten ist kein Menschenwerk.

Was will man also damit bezwecken einem einzigen Sachverhalt zwei unterschiedliche Begriffe zuzuordnen? Soll das Morden eine zu akzeptierende Praxis der Politik werden, wenn man es Töten nennt?

Was kann der Grund dafür sein, daß Schreiberlinge sich bemüßigt sehen, diesen Irrsinn zu verteidigen? Selbstverleugnung oder Dummheit!

Letztlich wird durch die geübte Sprachakrobatik der Blick auf die Wirklichkeit verstellt. Diese unsere Welt ist immer weniger in der Lage sich in einer Weise zu organisieren, um Recht und Gesetz Gültigkeit zu verschaffen. Sprachpanscherei ist kontraindiziert.

Aus aktuellem Anlass

Fin De Siècle.

Die Ermordung des Generals Soleimani durch die USA ist ein weiteres Beispiel einer unvernünftigen Politik. Die Bevölkerung des Irans solidarisiert sich wie kaum zuvor mit ihrer politischen Führung. Die Opposition im Iran schweigt. Im Irak fordert das Parlament die ausländischen Truppen auf, das Land zu verlassen. Hätte der Irak eine voll legitimierte Regierung, würde es eng. Entzöge der Irak den ausländischen Truppen tatsächlich das Recht sich im Hoheitsgebiet des Landes aufzuhalten, verstieße Deutschland gegen das Völkerrecht.
Moral dient in der Politik nur zur Bemäntelung einer knallharten Machtpolitik. Verhandelt wird mit jedem (siehe Afghanistan oder Nord-Korea) sofern man glaubt, das Ergebnis der Verhandlungen diktieren zu können. Was im Falle des Iran augenscheinlich nicht der Fall ist.

Das Beispiel Afghanistan zeigt zudem, daß man die schlimmsten Terroristen mit Waffen unterstützt, solange deren Ziele ins eigene Machtkalkül passen. Das gilt auch für einen Teil der Opposition im Iran oder Irak. Das weiß aber bedauerlicherweise auch fast jeder in der arabischen Welt, was wiederrum der Glaubwürdigkeit und der Schlagkraft der Opposition schadet (siehe Syrien). Private Clans kochen mit Hilfe amerikanischer Waffen ihr eigenes Süppchen (siehe Lybien).

Für den Irrsinn der US-Politik gibt es deshalb nur zwei Erklärungen: Die Politik der Erpressung einzelner Politiker bzw. Militärs bedurfte zur Einschüchterung anderer eines Exempels oder aber Präsident Trump bedurfte des Mordes an Soleimani zur Pflege seines Images, um bei den anstehenden Neuwahlen beim Wähler punkten zu können. Letzteres ließe hoffen, daß der von den US-Strategen erreichte Grad an Demenz kleiner 100% ist.

Eine erfolgreiche Politik bedarf einer positiven Perspektive, die zu verspielen lähmt jeden gesellschaftlichen Fortschritt.

Zum Ende der SPD: Heiko Maas und „Die Internationale“.

Die SPD feiert sich auf ihrem Parteitag und singt im Rausch des Wohlgefühls ihrer Realitätsverleugnung „Die Internationale“. Ob Haiko Maas, dessen Außenpolitik Schritt für Schritt die Beziehungen Deutschlands zu China und Rußland untergräbt und damit die deutsche Wirtschaft in die Rezession treibt, mitgesungen hat ist angesichts der grassierenden Schizophrenie in der Partei nicht auszuschließen.

Heiko Maas fiel beim ersten Wahlgang zum Bundesvorstand durch. Soweit war das demokratisch. Im zweiten Wahlgang wurde er gewählt, weil wichtige Delegiertengruppen aus Angst vor der eigenen Courage sich den vorher getroffenen Absprachen wieder unterwarfen. Soweit war das Sozial-Demokratisch.

Umfragen zufolge ist die SPD auf ihrem Ziel bei Wahlen ihren Stimmenanteil von 15% auf 30% zu erhöhen bei 11% angekommen. Weiter so!

Täuschungsmanöver geglückt?

Nachdem Walter-Borjans und Esken vormals Esken und Walter-Borjans zur neuen „linken“ SPD-Spitze von den Mitgliedern gekürt wurden, hält der SPD-Parteitag in Niebelungentreue an der großen? Koalition fest. Als ihr Ziel gab die neue Spitze an, den Stimmenanteil der SPD bei Wahlen von 15% auf 30% zu steigern. Wer gedacht hatte, daß diese Partei Ziele zum Wohle der Bevölkerung definiere, sieht sich getäuscht. Ziel der SPD ist es jene Themen auf ihre Fahnen zu schreiben, die beim Wähler beliebt sind — um Wahlen zu gewinnen! Diese Partei bleibt ihrem Motto „links blinken und rechts überholen“ treu. Damit zerstört sie nicht nur ihre eigene Glaubwürdigkeit, sondern sie schädigt die Autorität von Regierung, Staat und Behörden. Zwar hat sich in der Bevölkerung noch keine demokratische Alternative formiert, die herrschende Desorientierung wird aber nicht von Dauer sein.

VVN-BdS verliert Gemeinnützigkeit.

Der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) wurde die Gemeinnützigkeit aberkannt und aufgrund der damit einhergehenden Steuernachzahlung in seiner Existenz bedroht.

Diese 1947 von den Überlebenden der Konzentrationslagern gegründete Organisation soll die Verfassunng gefährden, weil sie laut bayrischem Verfassungsschutzbericht linksextremistisch beeinflußt sei.

Wie stark unser Staat durch den VVN bedroht ist, ergibt sich nicht zuletzt aus der Tatsache, daß unser Staat in den letzten 70 Jahren noch nicht einmal einen durch die VVN induzierten Schnupfen erleiden mußte.

Der für die Aberkennung verantwortliche Bundesfinanzminister Scholz (SPD) gehört zu der Sorte Politiker, die eine linkes Gedankengut nicht nur in der SPD ausmerzen möchte. Die sozialdemokratische Partei hat mit dem Ende des Kommunismus ihre Funktion verloren. Daß sie nicht sozial ist, belegen die Hartz 4 Gesetz. Daß sie nicht demokratisch ist, bezeugt sie mit ihrem Verhalten gegenüber der VVN. Die größten Verdienst erwarb sich die SPD bei der Ermodung der Matrosen 1919 in Berlin und bei der Sabotierung einer Allianz gegen Hitler 1932/33.

Mit der Aufhebung der Gemeinnützigkeit des von den Verfolgten des Naziregimes – unter ihnen auch Sozialdemokraten – gegründeten Vereines setzt die SPD die übelste ihrer tradierten politischen Linien fort, die kurz zu unterbrechen es Menschen vom Format eines Willy Brandt und Helmut Schmidts bedurfte.

„Mehr Demokratie wagen“ war gestern?

Von gestern ist das Muster fortschrittliche Ideen im „Klassenkampf“ links gegen rechts aufreiben zu lassen. Die Vernunft kennt keine Partei und so unsere Nation in glücklichere Zeiten aufbrechen möchte, der Wähler auch keine SPD mehr.

September 2019

23.9.2019

Strafprozess um tödlichen Appetitzügler.

Das französische Pharmaunternehmen Servier steht in Paris unter Anklage. Es soll die Risiken des Appetitzüglers Mediator wissentlich verschwiegen und medizinische Studien, die die Risiken des Medikamentes aufzeigten, versteckt haben. Bisher sollen 500 Menschen an der Einnahme verstorben sein.

10.9.2019


AOK muß Pflegekosten in Wohngemeinschaften lebender Pflegebedürftiger übernehmen.

Die AOK Bayern weigerte sich die Pflegekosten der in ambulant betreuten Wohngemeinschaften lebender pflegebedürftiger Menschen zu übernehmen. Nach einem Urteil des Landessozialgerichtes in München ist diese Praxis rechtswidrig, abgesehen davon, daß die Haltung der AOK Bayern der Absicht widerspricht, die der Gründung ambulanter Wohngemeinschaften zugrunde lag.

5.9.2019

Wasserstoff: Bayern forscht – Hamburg handelt.

Bayern investiert 10 Mio. Euro in eine Forschungseinrichtung, das in Nürnberg den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger untersuchen soll während im Hamburger Hafen die derzeit größte Anlage für die Herstellung von Wasserstoff nach dem Elektrolyseverfahren entstehen soll.

4.9.2019

78% der Deutschen unzufrieden mit Datenschutzregeln.

Laut einer Umfrage im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung bemängeln 72% der Deutschen das Ausmaß indem ihre Daten von den Internetkonzernen gesammelt werden. 78% halten das geltende Datenschutzrecht für ungeeignet.

3.9.2019

Bankenaufseher wird Lobbyist der Banken.

Adam Farkas, vormals Exekutivdirektor der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) wird künftiger CEO des Lobbyverbandes der europäischen Großbanken (AFME).

2.9.2019

Argentinien in der Krise.

Fitch stufte die Kreditwürdigkeit Argentiniens von „CCC“ auf „RD“ ab, nachdem das Land hinsichtlich der Rückzahlung von Krediten mit über 100 Milliarden US-Dollar in Verzug geraten ist. Die Regierung Macri hat eine Einschränkung des Devisenhandels beschlossen. Verhandlungen zur Umschuldung von Verbindlichkeiten werden mit dem IWF geführt. Seit Macris Amtsantritt sank das pro-Kopf Einkommen von 15000 auf 10000 US-Dollar. Ca. 1/3 der Bevölkerung lebt in Armut.

August 2019

27.8.2019

Nextcloud gewinnt Ausschreibungen in div. europ. Ländern.

Nextcloud hat die Auschreibungen zur Bereitstellung ihrer Software zur Errichtung einer Cloud in Frankreich, Schweden und den Niederlanden gewonnen. Die deutsche Bundesregierung setzt bereits auf die quelloffene Softwarelösung des deutschen Open-Source-Anbieters.

Theoretisch könnten Altmaiers Pläne einer europäischen Cloud wahr werden, gelänge es, für die erforderliche Hardware ebenfalls eine europäische Lösung zu finden.

25.8.2019

Antidepresiva wirken – aber kaum besser als Placebos.

Einer Metastudie des Nordic Cochrane Centre in Kopenhagen zufolge ist der Unterschied praktisch kaum feststellbar. Die von den Herstellern zur Zulassung ihrer Medikamente vorgelegten Studien weisen durchschnittlich eine Standardabweichung von 0,33, die nicht publizierten Studien nur eine Standardabweichung von 0,15 nach. Alleine in der Schweiz werden Antidepresiva im Wert von 200 Mio. Franken verkauft.

24.8.2019

Carney (Bank of England): US-Dollar destabilisiert Weltwirtschaft.

Mark Carney äußerte die Ansicht, daß der US-Dollar als Reservewährung destabilisierend auf die Weltwirtschaft einwirke. Eine multipolare Welt bedürfe einer multipolaren, digitalen Reservewährung, der ein globaler Warenkorb zugrunde liegen sollte.

21.8.2019

„Studie“ zu Mikroplastik der WHO.

Basierend auf den begrenzt verfügbaren Informationen, scheint Mikroplastik im Trinkwasser auf dem jetzigen Niveau kein Gesundheitsrisiko darzustellen, sagt Dr. Maria Neira, Direktorin der Abteilung für öffentliche Gesundheit, Umwelt und soziale Determinanten der Gesundheit bei der WHO.

Der WHO scheint, dem Frauenhofer-Institut nicht: „Gesundheitsschädigende Wirkungen von Bisphenol a, Phthalaten oder Insektiziden wie DDT sind bereits nachgewiesen“  (Konsortialstudie Oberhausen vom Juni 2018).

Um nur einen Aspekt zu nennen: Bei über 90 % der Menschen in den industrialisierten Staaten kann Bisphenol A im Urin und Blut nachgewiesen werden. Bisphenol A ist den Östrogenen ähnlich. Es wirkt nervenschädigend, beeinträchtigt die Spermienproduktion und kann zu Diabetis, Fettleibigkeit, Krebs und Herzkreislauferkrankungen führen.

19.8.2019

USA erlassen Cloud-Act.

Der Cloud-Act erlaubt es den USA weltweit Kommunikationsdaten von Cloud-Anbietern einzufordern, sofern diese einen Bezug zu den USA haben. Welcher Art dieser Bezug ist, bestimmen die US-Behörden. Inwieweit europäische Regierungen bereit sind, die von ihnen selbst erlassenen Datenschutzgesetze ernst zu nehmen, bleibt abzuwarten.

18.8.2019

Argentinien vor der Wahl.

Präsident Mauricio Macri reagiert auf die Popularität seines Herausforderers Alberto Fernandez. Für 90 Tage werden die Mehrwert- und Umsatzsteuern ausgesetzt. Für ebenfalls 90 Tage werden die Benzinpreise eingefrohren. Sollten die Wahlgeschenke nicht die erhoffte Wirkung zeigen, d.h. wird Macri nicht im Amt bestätigt, so wurden wenigstens der neuen Regierung die Kassen geleert. Auch der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro greift in den Wahlkampf ein und verspricht den Austritt Brasiliens aus dem MERCOSUR, falls eine peronistische Regierung (Bolsonaro: „linke Verbrecher“) gewählt würde.

16.8.2019

Journalistische Überbleibsel bei Springer vor dem Aus?

Der US-Investor KKR übernimmt 25% der Anteile des Axel Springer Konzern. Vor zehn Jahren hatte KKR nach seinem Einstieg bei Pro 7 Sat 1 einen Großteil der Stellen vor allem jene der Journalisten gestrichen.

14.8.2019

Bertelsmann bzw. Lauterbach (SPD) wollen Krankenhäuser schließen.

Nachdem eine Bertelsmann-Studie zu dem Schluß kam, daß es zuviele Krankenhäuser gebe, zieht der „Gesundheitsexperte“ und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach nach. Lauterbach: „Es ist natürlich völlig ausgeschlossen, dass wir langfristig mit so vielen Krankenhäusern klar kommen können.“ Die win-win-Situation besteht einerseits in der Profitmaximierung privater Kliniken, da öffentliche Krankenhäuser dicht gemacht werden, wie auch darin, daß bei Reduzierung der Arbeitsplätze für Pflegekräfte dem Mangel an Pflegekräften beigekommen wird.

13.8.2019

Argentinien: Alberto Fernandez triumphiert bei Vorwahlen.

Fernandez war einst Kabinettschef der ehemaligen Präsidentin Cristina Kirchner. Kirchner hatte sich während ihrer Amtszeit entschieden gegen die kompromislose Haltung der US-amerikanischen Finanzspekulanten gewehrt, die den Bankrott Argentiniens einer Umschuldung der Forderungen vorzogen. Cristina Kirchner bewirbt sich an der Seite Fernandez um das Amt der Vizepräsidentin.

12.8.2019

5G-Überwachung dank FBI.

Bei Verhandlungen der Überwachungstruppe SA3LI mit der Standardisierungsorganisation 3GPP hat das FBI 28 Änderungsanträge vorgelegt, durch deren Umsetzung eine bessere Überwachung der 5G-Nutzer ermöglicht wird.

9.8.2019

BDI verwechselt Politik mit Geld.

BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang warnt: „Die konjunkturelle Lage droht noch schlimmer zu werden. […] Im gesamten ersten Halbjahr sind die deutschen Exporte auf der Stelle getreten.“ In seiner Pressemitteilung bleiben die Sanktionspolitik, die Zerstörung staatlicher Strukturen im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika, der Krieg in der Ukraine, die Zollstreitigkeiten mit den USA wie auch die enorme Kapitalkonzentration auf die drei dominierenden Vermögensverwalter unerwähnt. Lang läßt mitteilen: „Die Koalition beschäftigt sich zu viel mit Umverteilen…“ und unterstellt irrttümlich die betriebene Umverteilung würde auf Kosten der Industrie erfolgen. Das Gegenteil (siehe CO2-Steuer) ist der Fall.

7.8.2019

Die Schweiz bekämpft gebietsfremde Pflanzen.

Die Schweiz verhängt gegen Grundbesitzer harte Strafen, wenn diese invasive Neophyten (massenhaft auftretende, fremdländische Pflanzen) dulden. Derweil wirbt der Handel in der Schweiz mit Sonderangeboten zum Kauf dieser Pflanzen. Viele Neophyten stellen eine zusätzliche Bedrohung für die einheimische Pflanzen- und Tierwelt dar.

5.8.2019

China stoppt Import US-amerikanischer Agrarprodukte.

Die chinesischen Unternehmen haben den Erwerb von US-Agrarprodukten eingestellt.
Der Kursrückgang des Yuan sorgt zudem für eine Verteuerung der nach China exportierten Waren.

1.8.2019

Rußland-China: Abkommen über Entwicklung und Nutzung von Navigationssystemen.

Rußland hat das Abkommen über die Entwicklung und Nutzung der zivilen Navigationssysteme GLONASS und Beidou ratifiziert. .Gegenstand der Vereinbarungen sind ferner Maßnahmen zum Schutz des Urheberrechts und der Exportkontrolle.

Januar 2019

31.1.2019

Frankreich beschneidet Demonstrationsrecht.

Nach §2 des neuen Gesetzes bestimmt künftig kein Richter sondern der Polizeipräfekt, wer demonstrieren darf und wer nicht.
Höhere Strafen z.B. für den Verstoß gegen das Vermummungsverbot bis zu 15000 Euro und die Registrierung gewaltbereiter Demonstranten werden eingeführt. Im Gegenzug verspricht die Polizei ihre Gummigeschosse nicht mehr gezielt auf die Köpfe der Demonstrierenden abzufeuern.

30.1.2019

Kampagnie gegen HUAWEI wider alle Vernunft

Nach einem Treffen im Bundeswirtschaftsministerium erklären Telekom, Vodafone und Telefónica, daß die Anschuldigungen der USA auf Hintertüren in der HUAWEI 5G Software unbegründet sind. Huawei ist einverstanden seinen Quellcode offen zu legen.

Deutsche Behörden und ein ehemalige Geheimdienstchef behaupten, daß von HUAWEI ein Sicherheitsrisiko ausginge. Möglicherweise, weil der Quellcode offengelegt wird?

29.1.2019

USA verklagen HUAWEI Finanzchefin Meng

Nachdem der Aktien-Kurs des Apple Konzerns zwischen Okt. 2018 und Jan. 2019 von 199 US-Dollar auf 136 US-Dollar gefallen ist, wird die Finanzchefin des Apple-Konkurenten HUAWEI von den USA verklagt. Vorwurf: Apple habe gegen die Sanktionen, die die USA gegen den Iran verhängt hatten, nachdem die USA den internationalen Vertrag zum Atomverzicht des Irans gebrochen hatte, verstoßen. Warren Buffet alleine (zu 25% Anteilseigner Apples) verlor in den letzten 5 Jahren 15 Milliarden US-Dollar.

28.1.2019

Freie Ärzteschaft geht gegen Spahns Gesundheitspolitik auf die Strasse.

In Hamburg, Hannover, Düsseldorf und anderen Städten demonstrierten mehr als 1000 Ärzte und Psychotherapeuten gegen das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz. „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will mit dem Gesetz massiv in unsere ärztliche Tätigkeit eingreifen“ erklärte Wieland Dietrich, Bundesvorsitzender der Freien Ärzteschaft.

27.1.2019

Bundesverkehrsminister demaskiert Deutsche Umwelthilfe

Bundesverkehrsminister Scheuer wirft der Deutschen Umwelthilfe vor, die deutsche Autoindustrie kaputt zu machen. Es gebe Kräfte in diesem Land, die wollten erst den Diesel zerstören und dann den Benziner. Erst kürzlich forderten Abgeordnete des schwedischen Reichstages ein Verbot diesel- und bezinbetriebener Kraftfahrzeuge für Schweden. Ford kündigte die Umstellung der Fertigung bei Volvo auf Elektromobile an.

24.1.2019

Spanien erhöht Mindestlohn um 22%

Die neue sozialistische Regierung Spaniens erhöht den Mindestlohn um 22% auf 1050 Euro. In den Genuß der Lohnerhöhung kommen 2,5 Mio. Menschen.

23.1.2019

Beschleunigter Mietpreisanstieg.

In acht von LaSalle beobachteten Großstädten Deutschlands sind seit 2013 die Mieten um ca. 30% gestiegen.
In Frankfurt stiegen 2018 die Mieten im Mittel um 6,4%, bei Wohnungen mit weniger als 45 m² Wohnfläche um 16%, in Spitzenlagen sogar um über 20%. Ähnlich verhält es sich in den anderen Großstädten mit Ausnahme Düsseldorfs. Hier sorgte ein verstärkter Wohnungsbau für einen nicht beschleunigten Mietpreisanstieg im Mittel von 4,1%.

21.1.2019

Deutsch-Französischer Vertrag

Nahezu zeitgleich fand der Abschluß des Französisch-Deutschen-Vertrages in Aachen über eine stärkere Zusammenarbeit und der Empfang des französischen Präsidenten von 150 Konzernchefs in Versailles statt, bevor Gast und Gäste zum Wirtschaftsforum nach Davos reisten. In englisch verkündete der französische Präsident „France is back“.

19.1.2019

Italien führt Grundsicherung ein

Arbeitslose erhalten in Italien eine Grundsicherung von 780 Euro im Monat. Rentner und Geringverdiener, deren Einkommen unterhalb dieses Betrages liegt, erhalten die Differenz von Einkommen und Grundsicherung ausgezahlt. Die Höhe der Ersparisse darf 6000 Euro nicht übersteigen. Der Besitz eines Hauses oder Eigentumswohnung führt zur Minderung der Grundsicherung um 280 Euro.

18.1.2019

Rückgang chinesischer Investitionen in den USA um 83%

Im vergangenen Jahr wendeten chinesische Unternehmen lediglich 4,8 Mrd. Dollar für Akquisitionen und Investitionen in den USA auf.
2017 betrug die Summe noch 29 Mrd. und 2016 46 Mrd. US-Dollar.

17.1.2019

USA treten ab Februar vom INF-Vertrag zurück

Nachdem die Genfer Verhandlungen zur Aufrechterhaltung des INF Vertrages zum Verbot landgestützter Mittelstreckenraketen gescheitert sind, ziehen sich die USA aus dem Vertrag zurück. Das US-amerikanische Manöver wurde durchgeführt, um Rußland zum Verzicht auf seine neu entwickelten 9M729 Raketen, die nicht in die Kategorie der vom INF-Vertrag betroffenen Raketen fallen, zu nötigen. Der deutsche Außenminister Heiko Maas sprach sich gegen die abzusehende Stationierung neuer atomarer Mittelstreckenraketen in Europa aus.

15.1.2019

Brit. Unterhaus lehnt Brexit-Abkommen ab.

Mit Zwei-Drittel-Mehrheit lehnte das britische Unterhaus den von der Regierung May mit der Europäischen Union ausgehandelte Vertrag zum Austritt Großbritanniens aus der EU ab.

14.1.2019

Linken-Abgeordneter beteiligt sich an shitstorm gegen Kretzschmar

Florian Neuhann, Abgeordneter der Linken, kommentiert Ex-Handballer Kretzschmar nach dessen Äußerung auf t-online, Sportlern sei es aufrund ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von Vereinen und Sponsoren kaum möglich eine vom Mainstream abweichende Meinung zu äußern: „…jeder darf jedweden Unsinn in einem Video oder wo auch immer verbreiten – auch diesen hier.“

13.1.2019

Spahn schafft neue Zugangsbarrieren in der Psychotherapie

Die Bundesärztekammer sieht in dem von Gesundheitsmister Jens Spahn CDU geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz in der darin vorgesehenen gestuften Steuerung der psychotherapeutischen Behandlung eine weitere Zugangsbarriere für Patienten. Die Patienten müssen demnach von „besonders qualifizierten“ Ärzten gesagt bekommen, welche Therapieform angemessen ist. Damit wird laut Bundesärztekammer die Wahlfreiheit der Patienten eingeschränkt und Menschen mit psychischen Erkrankungen werden diskriminiert.

12.1.2019

CDU Bereichsleiter für Arzneimittel arbeitet für Pharmakonzern

Thomas Hugendubel ehemaliger Büroleiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich und Bereichsleiter für Arzneimittel bei der CDU ist neuer Leiter des Berliner Büros von Roche.

11.1.2019

Verdacht auf ungerechtfertigte Steuervorteile für NIKE

Die EU-Kommission untersucht, ob die bei der Lizenzvergabe des NIKE Mutterkonzerns an seine Tochterunternehmen die in den Niederlanden erhobenen Steuern den wirtschaftlichen Realitäten entsprechen.

8.1.2019

McKinsey empfahl Firtash mit Bestechungsgeldern zu arbeiten

Um sich in Indien Förderrechte für Titan zu sicher, empfahl, nach Angaben des US-amerikanischen Sprechers von Dmitry Firtash Lanny Davis, McKinsey, indische Beamte zu bestechen. Das veranlaßte US-Staatsanwälte gerichtlich gegen Dmitry Firtash und nicht gegen McKinsey vorzugehen.

7.1.2019

Jonathan Morgans Facebook-Account gesperrt

Jonathan Morgan hatte mit seinen Mitarbeitern eine Facebook-Seite und einen Twitter Account betrieben, um dem republikanischen Kandidaten von Alabama zu schaden. Die Facebook-Seite kombinierte konservative Inhalte mit russlandfreundlichen Stellungnahmen. Der Twitter-Account wurde als russischer Account ausgegeben.

6.1.2019

Hohe Selbstmordrate in indigenen Völkern.

Insgesamt liegt die Selbstmordrate bei den sog. indigenen Völkern doppelt so hoch wie im Weltdurchschnitt. In Australien ist sie sogar 10-mal und bei den Inuit in Kanada 11-mal höher. In den USA ist unter den indigenen Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren der Selbstmord die zweithäufigste Todesursache.

4.1.2019

Google verschiebt 20 Mrd. Euro ins Steuerparadies

20 Mrd. Euro wurden von Google aus Irland über die Niederlande nach den Bermudas verschoben. Google erklärte, sich an die Steuergesetze der Länder zu halten, in denen man tätig sei. Gemäß den für die Bermudas gültigen Steuergesetze muß Google dort keine Steuern bezahlen.

3.1.2019

Chinesische Mondsonde auf Rückseite des Mondes gelandet

Heute um 10:26 Uhr Pekinger Zeit landete erstmals eine Sonde auf der Rückseite des Mondes. Landemodul und Rover wurden erfolgreich auf dem Erdtrabanten abgesetzt. Die zur Erkundung der geophysikalischen Verhältnisse eingesetzten Gerätschaften stammten abgesehen von China unter anderem auch aus Deutschland und den Niederlanden.

Dezember 2018

30.12.2018

Frankreich und Österreich besteuern Internet-Konzerne

Nachdem Schweden, Dänemark, Irland und Malta eine einheitliche Steuer für Google und Co. auf EU-Ebene blockieren, werden Frankreich 2019 und Österreich 2021 die Steuer im nationalen Rahmen einführen.

28.12.2018

Verkauf deutscher Unternehmen.

Seit 2014 werden pro Jahr 700 bis 800 deutsche Unternehmen an ausländische Eigentümer verkauft. Bei den Käufern handelt es sich in erster Linie (mehr als 200 Übernahmen bei einem Transaktionsvolumen von über 50% des Wertes aller verkauften Unternehmen) um angelsächsische Unternehmungen, hier vor allem um Private-Equity-Gesellschaften.

China rangiert in der Rangfolge der Käufer zwischen den Niederlanden und Österreich.

27.12.2018

Huawei überflügelt Apple

Huawei verkaufte 2018 über 200 Millionen Smart-Phones. Das sind 47 Millionen mehr als im Vorjahr und mehr als Apple verkauft hat.

26.12.2018

Aufforstungsprogramm in China

Infolge des seit mehreren jahrzehnten in China betriebenen Schutzwaldprojektes wurden bis jetzt 301000 qkm Wald aufgeforstet. Zum Vergleich: die Fläche der Bundesrepublik Deutschland beträgt knapp 358000 qkm.

23.12.2018

Deutschland votiert gegen die Beibehaltung des INF Vertrages

Die UNO Resolution zum Erhalt des INF Vertrages, der das Verbot von Kurz- und Mittelstreckenraketen beinhaltet, wurde mit der Stimme Deutschlands abgelehnt.
Nahezu gleichzeitig verstößt die japanische Regierung gegen die eigene Verfassung und plant die Indienststellung zweier Flugzeugträger. Zudem wird das Land seine Militärausgaben mittelfristig auf 200 Mrd. Dollar erhöhen.
Rußland, das nun einen zweiten strategischen Bomber nach Venezuela verlegt hat, denkt über die Einrichtung einer Militärbasis in der Karibik nach.

22.12.2018

ABB verkauft Stromsparte an Hitachi

Auf Druck des aggresiven Finanzinvestors Cevian verkauft ABB seine Stromsparte Power Grids. Hitachi erhält gegen 6,9 Mrd. Euro 80,1% der Anteile an Power Grids. Lars Förberg von Cevian zeigt sich zufrieden. Cevian ist mit 5% an ABB beteiligt. Weitere Pläne sehen eine Aufteilung des Konzerns in die vier Sparten Elektrifizierung, Industrieautomation, Robotik & Fertigungsautomation sowie Antriebstechnik vor.

21.12.2018

Schweizer Bundesbahn SBB baut Hyperloop Teststrecke.

Die SBB baut in Zusammenarbeit mit einem schweizerischen Unternehmen eine 3 km Versuchsstrecke einer Vakuumröhre in der Güter mit einer Geschwindigkeit von bis zu 900 km/h transportiert werden können.

20.12.2018

Kein Geld für IT-Spezialisten

Einer Bitkom-Studie zufolge nennen 76% der befragten Unternehmen die Lohnforderungen der Bewerber als größtes Problem bei der Besetzung von IT-Stellen. Das Problem gedenkt man durch das neue Fachkräftezuwanderungsgesetzt zu lösen.

16.12.2018

Milliarden für externe Berater

Die Bundesregierung hat in den vergangenen fünf Jahren mindestens 716 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben.
Während der Flüchtlingskrise kassierte McKinsey alleine 34 Millionen von den insgesamt 47 Millionen Euro die zur Beratung des BAMF an externe Mitarbeiter flossen. Im Rahmen der Einführung der Pkw-Maut durch das Verkehrsministerium wurden Medienberichten zufolge allein im Jahr 2016 31,3 Millionen Euro für eine externe Beratung ausgegeben.
Das Bundesministerium für Verteidigung gibt jährlich bis zu 150 Millionen Euro für externe Berater aus, was erklärlich ist, da dort zeitweise eine Managerin von McKinsey als Staatssekretärin eingesetzt wurde.
Die Deutsche Bahn gab von 2015 bis 2018 über eine halbe Milliarde Euro für externe Berater ausgegeben.

15.12.2018

Boykott gegen Huawei unbegründet

Huawei hatte im November seinen deutschen Kunden Einblick in den Quellcode seiner Produkte gewährt.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht keine stichhaltigen Beweise die den von den USA vorgebrachten Spionagevorwurf begründen.
Auch Vodafone, einer der größten Mobilfunkbetreiber, hat keinerlei Sicherheitsbedenken, die den Einsatz der von Huawei gefertigten Netzwerkkomponenten infrage stellen könnten. Vodafones Konkurent die Deutsche Telekom gibt der US-amerikanischen Erpressung nach und erhält zum Dank dafür die Zusammenarbeit mit Huawei zu  beenden die Aussicht durch den Ankauf von Sprint die Position seiner Tochter T-Mobile US auf dem nordamerikanischen Markt zu verbessern.

14.12.2018

North Stream 2

Nachdem der US-Kongress am Montag mit einer Resolution der Politik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump gegen den Bau der Ostseepipeline North Stream 2 Nachdruck verliehen hatte, folgte nun auch das EU-Parlament. Den europäischen Unternehmen Wintershall, Royal Dutch Shell und OMV drohen die im Rahmen des Countering America’s Adversaries Through Sanctions Acts (CAATSA) verfügbaren  Sanktionen.

11.12.2018

Prozess gegen katalanische Separatisten

Nach der noch ausstehenden Klärung der Zuständigkeit des Obersten Gerichtes in Spanien, soll der Prozeß gegen die vor 14 Monaten in Haft genommenen, für die katalanische Unanbhängigkeit streitenden Politiker und Aktivisten, Mitte Dezember stattfinden. Ein Anfang Dezember begonnener Hungerstreik eines Teils der Inhaftierten, mit der Forderung, sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden zu dürfen, blieb bislang erfolglos. Der ins Ausland geflüchtete, ehemalige Regionalpräsident Kataloniens, Puigdemont, wurde nicht nach Spanien ausgeliefert, da nach deutschem Recht die, ihm von Spanien vorgeworfenen, Delikte eine Auslieferung nicht rechtfertigen.

10.12.2018

Europäischen Zentralbank (EZB) verweigert Bundesrechnungshof Einsicht in Dokumente

Nach Übernahme der Bankenaufsicht durch den Europäischen Rechnungshof herrscht eine Prüfungslücke im Bereich „Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Bankenaufsicht“. Der Bundesrechnungshof betrachtet deshalb diesen Bereich weiterhin als in seinem Zuständigkeitsbereich gelegen. Die EZB verweigert jedoch dem Bundesrechnungshof die Einsicht in die zu prüfenden Dokumente.

08.12.2018

China erkundet Rückseite des Mondes

am Samstag startete die Rakete „Langer Marsch 3B“ vom Raumfahrtbahnhof Xichang, um die Sonde „Chang’e 4“ auf der Rückseite des Mondes abzusetzen. Um zu der, im Funkschatten zur Erde landenden, Sonde die Kommunikation aufrechterhalten zu können, hatte China zuvor einen Satelliten in die Mondumlaufbahn gebracht.

06.12.2018

Huaweis Finanzchefin verhaftet

Auf Veranlassung der USA wurde die Finanzchefin Huaweis Meng Wanzou in Kanada verhaftet. Nachdem sich die USA auf dem G20 Gipfel scheinbar auf Verhandlungen mit China geeinigt hatten, folgt nun der zweite Teil der US-amerikanischen Zermürbungstaktik, die darin besteht, Hoffnungen zu wecken um sie anschließend zu zerstören.

04.12.2018

Indien bringt 31 Satelliten in die Erdumlaufbahn.

Die indische Raumfahrtagentur Indian Space Research Organisation (ISRO) brachte am 29.11.2018 mit einer Rakete einen größeren und 30 kleine Satelliten ins All. Zwei der kleineren Satelliten wurden im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur (Esa) befördert.

03.12.2018

Brüssel: 65000 Menschen demonstrieren für Klimaschutz

Anläßlich des UN-Klimagipfels in Kattowitz haben am Sonntag 65000 Menschen in Brüssel für den Klimaschutz demonstriert. Sie forderten zur Begrenzung des Kohlendioxidausstoßes stärkere Maßnahmen auf nationaler, europäischer und globaler Ebene zu ergreifen.