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Vernünftig und unvernünftig.

Wer schützt den Bürger vor unvernünftigen Beschlüssen der Regierungen? Die reine Vernunft gibt es praktisch nicht! Wer sie für seine Handlungen in Anspruch nimmt, muß scheitern. Gewiss ist es schwierig, ohne solche Kategorien auszukommen, doch befinden wir uns im Werden, d. h. Entwicklung gleich wo, findet nur dort statt, wo Risiken eingegangen werden, weil wie uns nach der DDR nun auch Corona gelehrt haben sollte, eine Planbarkeit der Zukunft nicht funktioniert, Lernen auf Versuch und Irrtum basiert.

Wir lernen aus den Fehlern! Das würde jeder sich für klug haltende Mensch unterschreiben, doch Politiker die Fehler begehen fürchten die Hatz der dumpfen Meute von Glücksrittern, die im Besitz des moralischen Zeigefingers ihre autoritären Impulse ausleben.

Es ist gut, wenn Thüringen seinen Weg geht. Der Rest der Republik kann davon lernen. Es ist nicht gut, wenn das Gastgewerbe auch in schlecht belüfteteten Räumen betrieben wird. Was Aiwanger dazu veranlaßt hat, dies Risiko einzugehen ist mangelnde persönliche Erfahrung und der Druck des Gastgewerbes. Es ist unvernünftig, eine Wirtschaftspolitik zu betreiben, die sich an den bestehenden Verhältnissen orientiert. Mit Geld ist eine deutsche Autoindustrie nicht zu retten, wenn die Geschäftsführer selbst, das Wohl ihres Unternehmens den strategischen Plänen ihrer Aktionäre opfern. Dividenten werden ausgeschüttet, obwohl sie in der freien Marktwirtschaft zum Ruin des Unternehmens beitragen würden.
Die Bundesregierung ruinierte die Deutsche Bahn im Namen der freien Marktwirtschaft und beteiligt sich an der Lufthansa, weil Fliegen soviel umweltfreundlicher ist. Was ist vernünftig? Batteriebetrieben Flugzeuge? Die Zukunft beginnt mit einer Energiewende. Vernünftig ist es, wenn die Bundesrepublik alles dafür tut, den Bau von Northstream 2 abzusichern. Erdgas und die nötige Infrastruktur liefert die Übergangstechnologie für den Umstieg auf Wasserstoff. Das sichert die unabhängigkeit Europas in der Energieversorgung. Aus Erdgas kann Wasserstoff gewonnen werden, Erdgas läßt sich mit Wasserstoff anreichern, Gaspipelines können mithilfe geeigneter Träger Wasserstoff transportieren.

Klug wird es sein, den Umständen gemäße Konzepte auszuarbeiten, wo welche Lösung die tauglichste ist. Bei den Antrieben werden das Wasserstoff, fossile Brennstoffe und batteriebetriebene sein. Klug ist die Natur, die in nährstoffarmen Regionen durch Artenvielfalt glänzt. Dumm ist der Bauer, der auf Monokulturen setzt. Doch alles Lernen beginnt im Kopf.

Was Not tut ist, daß ein Imanuel Kant (Kritik der reinen Vernunft und Kritik der praktischen Vernunft) und ein Georg Wilhelm Friedrich Hegel (das Einzelne und das Allgemeine) mit ihren Lehren wieder stärker ins Bewußtsein der Menschen gelangen, damit das Werkzeug, mit dem wir unsere Existenz vor allem sichern, wieder in einen brauchbaren Zustand versetzt wird.

Was hat uns Corona gebracht.

Vor allen Dingen sollten wir uns zweierlei bewußt sein:
a.) diese Erde ist eine kollektive Veranstaltung, die maßgeblich von den natürlichen Gegebenheiten bestimmt wird. Größenwahnsinnige Moguln, Wissenschaftler und Journalisten mögen sich klüger dünken als ein Virus. Dem ist so nicht!
b.) Big Data wird viele Fragen beantworten können, die Fragen, die wir zu stellen verlernt haben, nicht!

Es bleibt bei Kant und seiner begründeten Vermutung, daß der langfristige Verlauf der Geschichte nicht gesteuert werden kann. Das ist die gute Nachricht für jene, die das Grundgesetz hoch halten. Die schlechte Nachricht ist, daß wir lernen müssen, ohne Feindbilder auszukommen.

Wir befinden uns zur Zeit im Kreuzfeuer von Des-/Informationskampagnen. Der Mensch hat ein neues Spielzeug entdeckt und probiert es aus, so wie er auch die Atombombe ausprobiert hat. Man kann bessere Atombomben bauen, klügere Konzepte ihres Einsatzes entwickeln und kommt doch, sofern man einen Gedanken diesem Thema widmet (einfach mal nachdenken Frau Kramp-Karrenbauer), an der Erkenntnis nicht vorbei, daß der einzige Zweck dieser Waffe darin besteht, eine weltweite Übereinkunft darüber zu finden, diesen Planeten nicht zu zerstören.

Die Energie, die in die Entwicklung der Bombe investiert wurde, ist sofern nicht verloren, wie die Energie mit der heute Des-/Informationskampagnien geführt werden. Letzteres sollte uns zu der Erkenntnis führen, daß ein profitabler Fachidiot nicht in der Lage ist, zwischen Information und Desinformation zu unterscheiden. Daß die beiden Kriegsparteien aufrüsten, gezielt, unterschwellig und geschickt, ihre emotionalisierenden Botschaften unter’s Volk zu bringen, sollte uns bewußt sein. Wir, wo immer uns das Leben auch hingestellt haben mag, sollten jedoch nicht nur das tun, was wir vor unserem Gewissen verantworten können, wir müssen es auch tun. Wer sich nicht dem eigenen Verstande und den eigenen moralischen Grundsätzen trauend, bewegt, bleibt dumm. Dumm bleiben auch jene, die ihrem Kindermädchen, Guru, den Klicks oder der Kamera hinterherrennen.

Unsere selbst verschuldete Unmündigkeit zu verlassen steht seit mehr als 200 Jahren auf der Tagesordnung und wird dort die nächsten 200 Jahre verbleiben. Zu lernen, daß unsere Ziele nicht durch Krücken, Gegenstände, Werkzeuge zu erreichen sind, sondern in der Bildung unserer Person, d.h. in der Befähigung zu einem einträchtigen Miteinander.

In einer Welt von Mord und Totschlag, bedarf es aber des Staates, der das Recht des Einzelnen schützt und dieser Staat gewinnt seine Autorität nicht durch Absonderungen in Pressekonferenzen, sondern, indem er seinen Aufgaben, nach innen und außen hin, zum Wohle seiner Bürger nachkommt.

Es bedarf dringlichst Bildungseinrichtungen, in denen das Lernen höheren Stellenwert hat als das Erlernte.

Lernen in der Krise.

Man fragt sich, warum sich im Hessischen Finanzministerium zwei Menschen das Leben genommen haben. Man fragt sich, warum im Innenministerium ein höherer Beamter seine Kariere ruinierte um seine Besorgnis über die Handhabung der Corona-Krise zum Ausdruck zu bringen. Was zählt ein Menschenleben, das nicht infiziert ist?

Die Häufung der Medienbeiträge, die ihre Botschaft in einer Weise an den Mann bringen, in der die Kontrollinstanzen des Bewußtseins umgangen werden, hinterläßt bei den Konsumenten Spuren. Innere Widersprüche entstehen, die zu Ängsten, Depressionen und Orientierungslosigkeit führen. Politiker selbst gehören zu den eifrigsten Konsumenten einer Nachrichten-Rezeptur à la McDonalds.

Geschimpft, gelogen und verleumdet wurde in den Medien von Anbeginn an. Seit mehreren tausend Jahren gibt es Gesetze, die das verbieten. Das achte Gebot lautet: Du sollst nicht lügen. Wir verbieten das Lügen immer wieder neu, bis wir erkennen, so läßt sich die Lüge nicht ausrotten. Härtere Strafen, entschiedenere Kontrollen müssen her, dachte auch der eine oder andere in der Vergangenheit. Savanorola und Calvin, auch Friedrich Wilhelm I. in Preußen versuchten ihr Bestes. Umsonst.

Was passiert, wenn wir einen Hamburger gegessen haben? Er schmeckt gut, sättigt aber nicht. Fett macht satt und ist deshalb verpönt, wenn auch gesünder als ein labriges Brötchen. Ein US-Amerikaner soll sich wochenlang bei McDonalds ernährt haben, was die erwarteten gesundheitlichen Schäden nach sich zog. Dumm wie er war, ging er vor Gericht und hörte: Selbst dran schuld!

Damit kommen wir zu Kant: Benutze Dein Hirn! formulierte der in langen Sätzen und infolge Hegel wissen wir, das Gehirn benutzt uns auch. Es gibt eine Entwicklung, die das Design Food marginalisierte und die Design Nachrichten marginalisieren wird. Andrea Nahles wird dank Olaf Scholz nicht mehr davon profitieren können, ebenso die Toten im Hessischen Finanzministerium, aber – Wunder geschehen – Andreas Scheuer scheint den Mut gefunden zu haben, seine eigene Meinung zu formulieren und es bleibt zu hoffen, auch umzusetzen. Deshalb wurde er gewählt.

Es fehlt das Geld.

Im 19. Jahrhundert sorgten Flottenvereinen für die zum Flottenbau notwendige Unterstützung in der Bevölkerung.
Die politische Initiative stellte sich mehr und mehr in die Interessen der Schwerindustrie und sorgte nun mit Feindbildern und einer verfehlten Ausrichtung des Flottenbaus für eine Deformation des gesellschaftlichen Diskurs wie auch der Kriegsmarine.

Mit dem Flottenverein wurde eine Blaupause für spätere Kampagnen von Politik und großer Wirtschaftunternehmen geschaffen. Das ganze fand eine ersten Höhepunkt in den Kapagnen der NSDAP.

Jede Kampagne setzt auf die Ängste der Menschen. Diese Ängste werden geschürt, indem man die Opposition oder ganze Bevölkerungsgruppen zu diskreditieren versucht. Man sucht nach einem passenden Einzelfall und verallgemeinert ihn. So wird unethisches Verhalten eines jüdischen Bankiers schnell zu einem Grund einen wertvollen Teil der Bevölkerung eines Landes auszurotten. Die an der Religionszugehörigkeit orientierenden Sippenhaft wurde ins politische übertragen. Wer neben einem Mitglied der AfD steht, geht oder sitzt, ist verdächtig.

Zwei aktuellen Zitate belegen, wo wir heute wo stehen:

„Samstag, 9. Mai – Demo-Teilnehmer versammeln sich in Bern trotz Verbot: Mehrere hundert Menschen haben am Samstag in Bern gegen die Massnahmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus demonstriert. Die Polizei hat die Demonstration schrittweise aufgelöst.“ SRF 11.05.20

„Politiker warnen vor Unterwanderung von Corona-Protest durch Extremisten. […] Wie schon in der Flüchtlingspolitik finde nun auch in der Coronakrise eine Motiv-Umkehr statt, kommentiert Nadine Lindner. So sei es den lauten Kritikern gelungen, den Schutz von Menschenleben in etwas Bösartiges umzudeuten. Neben der AfD, Reichsbürgern und Antisemiten mischen auch bekannte Gesichter mit.“ DLF 11.05.20

Schlampiger deutscher Journalismus in selbsternannten Qualitätsmedien untergräbt die Fundamente unseres Staates und liefert Wasser auf die Mühlen der Menschen, die Wissen durch Glaubenssetze ersetzen. Die tradierten deutschen Medien werden nur dann überleben, wenn sie sich nicht scheuen Menschen zu beschäftigen, die recherchieren, denken und schreiben können. Es fehlt das Geld.

Denker- statt Geberkonferenz.

Nun feiert sich die Bundesregierung Geld für eine Organisation gesammelt zu haben, die die Entwicklung eines Impfstoffes organisieren soll. Ein Impfstoff für den aktuellen Corona-Virus wird realistisch betrachtet 2021 zur Verfügung stehen. Bis dahin wird Corona19 in seiner gegenwärtigen Form nicht mehr existieren. Die Entwicklung eines Serums mit einem breiteren Wirkungsbereich wird nicht vor 2024 zu erwarten sein.

Nun hat sich vor allem die Führung des VW-Konzerns in seiner ganzen Widerwärtigkeit offenbart. Trotz Rücklagen in Milliardenhöhe und Dividendenausschüttungen an die Aktionäre, fordert die Führung dieses Konzernes, die noch vor kurzem die Stirn gehabt hatte, die gesamte deutsche Automobilindustrie auf die Entwicklung batteriebetriebener Elektromobile zu vergattern, von der Bundesregierung noch mehr Geld. Ob dies Geld für Aktienrückkäufe oder für Dividenden ausgegeben wird, obliegt einzig und alleine dem Entscheid der Konzernspitze.

Die Frage die ich mir stelle ist: Wie kann das Geld des Steuerzahlers in Unternehmen fließen, die es a) brauchen und die b) innovative Konzepte, sprich Effizienzsteigerungen und Energieeinsparungen verfolgen. Wo ließen sich die Arbeitskräfte nutzen, die nach der Umstellung in der Automobilindustrie arbeitslos werden. Die ersten Autozulieferer haben ja bereits ihre Tore geschlossen.

Es gibt im In- und Ausland genügend Unternehmen, die innovative Konzepte erfolgreich verfolgen.

Folgende Beispiel ließen sich nennen:

Durch Kombination von Solarzellen, Wärmepumpen und Sonnenkollektoren lassen sich Häuser bauen, die soviel Energie liefern, wie verbraucht wird. Gemeinden können durch eine kluge Software, die lokal durch Solarzellen, Biogasanlagen und Windräder gewonnene Energie in einer Weise verteilen und überwachen, daß die Einspeisung und der Verbrauch jedes Teilnehmers am Verbund geregelt und registriert wird. Man könnte sich in der Schweiz darüber informieren, wie sich diese Energie sicher und vor allem wirtschaftlich als Wasserstoff speichern und ggf. nutzen ließe. Man könnte eine neue Generation von Warmwasserspeicher herstellen, deren Wärmeverluste wesentlich geringer als die der herkömmlichen Anlagen ist. Man könnte lernen, moderne mehrgeschossige Holzhäuser zu bauen. Abgesehen davon, daß es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, abgesehen von dem eingesparten, mit viel Energieeinsatz produziertem Zement, profitiert vermutlich auch das Gesundheitssystem von einem gesünderen Wohnen. Ich könnte mir auch vorstellen, daß es für das Gaststättengewerbe die eine oder andere Idee gibt, neue Wege zu gehen, ihre Dienste an den Mann zu bringen.

Die Zeiten, in den es genügt, daß ein Schreiner schreinern kann und sonst nichts sind vorbei. Das Wissen um neue technische und digitale Möglichkeiten sprengt den durch z.B. die Handwerks- und Handelskammern vorgegebenen Strukturen. Welcher Schreiner nennt einen 3D-Drucker sein eigen? Ebenso wichtig erscheint mir das Wissen der Universitäten und Hochschulen ins Handwerk, mittelständische Unternehmen und Dienstleistern zu tragen.

Vieles ist möglich und mehr noch ist denkbar. Die Bundesländer und Landkreise können die Menschen zusammenbringen, für den Wissensaustausch sorgen und entsprechend den lokalen Gegebenheiten Projekte anregen und unterstützen, die im schlimmsten Fall Handwerkern und mittelständischen Unternehmen helfen mehr Menschen zu beschäftigen und im besten eine neue Unternehmens-Kultur etablieren. Gesetzliche Vorgaben, die diesen Prozess behindern, müssen überarbeitet werden.

Wer auf den großen Wurf, die Wirtschaftskrise zu überwinden, wartet, wartet vergebens.

China: Die Wahrheit frißt sich durch.

Da gibt die EU und die Bundesrepublik Deutschland immense Summen an Geldern im Kampf gegen Fake-News und für PR aus und dann das. Norbert Röttgen Kandidierender um den CDU-Vorsitz übte „scharfe Kritik an der Veröffentlichung des gekürzten Textes“ (DW 07.05.2020).

In einem Beitrag der EU-Außenminister für eine chinesische Zeitung zur Feier des 45 Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen, wurde ein Halbsatz gestrichen. In diesem Halbsatz wurde behauptet, daß sich die Corona-Pandemie von China aus entwickelt habe.

Nun wissen wir, daß wir das nicht wissen, wurde doch zweifelsfrei eine Corona-Infektion im Dezember 2019 in Frankreich nachgewiesen (SRF 08.05.2020).
Könnte es sein, daß der eine oder andere Politiker (hier und anderswo) zu der Überzeugung gelangt ist:
„Die Wahrheit interessiert uns nicht! Wir machen die Wahrheit.“

Ein Blick in die „Die Welt“ einer Postille die mehrheitlich im Besitz eines US-amerikanischen Unternehmens ist genügt. Wer sich hier die Artikel zu China auflisten läßt, dem entgeht, daß es nicht China ist, das z. Zt. knapp 20% seiner Arbeitnehmer (SRF 08.05.2020) ohne Lohn und Brot läßt, sondern die USA – von der EU abgesehen, unser Exportmarkt Nr. 1.

China ist unser Exportmarkt Nr. 2.

Was spricht eigentlich dagegen, wenn wir a) eine Politik machen und b) im Interesse unseres Landes?

Verschwörungstheorien.

1689 floh der sächsiche Naturphilosoph Christain Thomasius nach Berlin. Auf seinen Einfluß hin und aus eigener Überzeugung ließ der Soldatenkönig die Hexenverbrennungen verbieten. Die mit dem Teufel im Bunde stehenden Hexen wurden lange Zeit bemüht, die Dummheit der Mächtigen zu bemänteln: Schuld an der Not vieler wäre z. B. nicht Mißwirtschaft sondern Unglaube und Hexentum.

An Hexen und Teufel glaubt heute kaum noch jemand. Wir dünken uns klüger und der Teufel, wie die mit ihm im Bunde stehenden, bösen Mächte sind aus der Hölle aufgestiegen und fristen ihr übersättigtes Leben im Diesseits.

Es ist wahr, daß es Menschen mit gemeinsamen Interesse gibt, die sich zusammen finden, ihre Interessen zu vertreten. Darunter gibt es solche, die auf Kosten der Gesellschaft ihr Süppchen kochen und solche, die im Interesse der Gesellschaft ihr Süppchen kochen.

Schlimm ist es, daß die Kastenbildung in unserer Gesellschaft vorangetrieben wird. Wer nicht dazu gehört, hat verloren. Die, die verlieren kultivieren Verschwörungstheorien und die, die gewinnen nutzen diese Theorien, ihre Kritiker zu verunglimpfen. Das ist das Spiel.

Hier mitzuspielen lohnt nicht! Diese Welt gilt es unvoreingenommen zu betrachten und im Sinne des Lebens auf diesem Planeten zu bewerten. Eine solche, sachliche Bewertung hängt weder von dem ab, was die Mächtigen wünschen und sie hängt bestimmt nicht von den, sich an Verschwörungsvorstellungen abarbeitenden und deshalb ohnmächtigen, Menschen ab.

Heute gibt es keine Ausreden mehr, die taugten mangelhaftes Wissen entschuldbar zu machen. Der Erwerb von Wissen ist eines der Fundamente, um ein freies und selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Kamerateam bei Corona-Demo angegriffen.

Innerhalb weniger Tagen wurde in Berlin „bei einer Corona-Demo“ zum zweiten Mal ein Kamerateam angegriffen. Was hat die Polizei währenddessen getan? Einmal nicht aufpassen ist akzeptabel. Zweimal nicht aufpassen ist nicht gut.

Nun war die Demo keine Demo, d.h. nicht angemeldet. Diese Dummheit geht auf das Konto der Initiatoren dieser Demonstration: „Rechtspopulisten und Anhänger von Verschwörungstheorien“, Alkoholiker und Diabetiker mit und ohne Antikörper.

In den guten alten Zeiten meldete man eine Demonstration an und sorgte mit Ordnungskräften dafür, daß keine Ausschreitungen und Übergriffe aus den Reihen der Demonstrierenden stattfanden.

In Stuttgart demonstrierten jüngst 5000 Menschen friedlich. Wir erinnern uns, daß die Demonstrationen gegen Stuttgart 21 einen anderen Verlauf nahmen. Was hat sich da geändert?

In Berlin sorgt dagegen die Verordnungspolitik für Unordnung. Es werden Verhaltensvorschriften erlassen, die von der Maskenpflicht bis zum Abstandsgebot nicht durchgesetzt werden. Die Grenzen zwischen Recht und Unrecht werden verwischt. Die Regierenden verlieren ihre Autorität.

Noch sind wir weit von den Weimarer Verhältnissen entfernt. Damals gelang es der Regierung nicht, sich den Respekt der Bevölkerung zu erarbeiten, Dank auch einer Verfassung, die den Deutschland diktierten Friedensvertrag von Versailles zum Bestandteil haben mußte. Deutschland wurde nicht in den Völkerbund aufgenommen, vom Ausland nicht respektiert.

Einem Mann ist es zu verdanken, der Deutschland damals aus der Isolation befreite. Walter Rathenau. Rathenau wurde erschossen. Die Mörder, Rechtsradikale, zur Besinnung gekommen, begriffen später, welchem Irrsinn sie gedient haben.

Besinnen wir uns auf die Vernunft.
D.h. für Demonstranten sich an Recht und Gesetz zu halten und es wo nötig einzuklagen.
D.h. für die Polizisten, dem Recht und Gesetz zu dienen. Nicht mehr und nicht weniger.
D.h. für Journalisten ihre Beiträge, für die Demonstrierenden ihre Äußerungen nüchtern abzufassen, anstatt mit den Emotionen der Menschen zu spielen.

Heizen wir die Stimmung nicht auf, auch nicht durch eine verlogene Deeskalationsstrategie. Das Spiel mit den Menschen, ihren Emotionen könnte nicht notwendigerweise aber doch von einem Schnauzbärtigen gewonnen werden, dem es gelingt, die Klaviatur des Wahnes besser zu bedienen.

Merkel macht Politik und Söder regiert.

Nachdem der Bayrische Ministerpräsident Söder sein Konzept für die Lockerung der durch die Corona-Pandemie begründeten Einschränkungen vorgelegt hat sollten nun auch die letzten der lieb gewonnenen Vorurteile ihn, die CSU und Bayern betreffend zerplatzen können.

Es finden sich Anlässe zu denken, die CSU sei die einzige Partei, die über den notwendigen Sachverstand verfügt, ein Land zu regieren.

Die Entschiedenheit, mit denen die Restriktionen eingeführt wurden, wie auch der Respekt vor die Einschränkungen korrigierender Urteile der Justiz, die Unterstützung eines Teils der in Not geratenen Unternehmen, wie jetzt der klare Fahrplan zur Aufhebung der Restriktionen zeugen von politischem Gespür und Geschick.
Es ist kein Zufall, daß in dieser Partei das eine oder andere vernünftige Wort geäußert werden kann, bevor es Eingang in den vereinbarten oder verordneten offiziellen Sprachgebrauch gefunden hat, durch den in anderen Parteien jede Entwicklung erstickt wird.

Gut, es gibt einen Scheuer, selbst Seehofer darf sich äußern aber es gibt auch einen Peter Gauweiler, den ehemalige CSU-Vize, der jüngst wieder vor dem Bundesverfassungsgericht dafür gesorgt hat, daß die Instrumentalisierung der EZB durch die Politik ein Stück weit erschwert wird.

Die CSU ist gut beraten keine Politik zu machen, sondern gut zu regieren. Politiker wie Seehofer oder Scheuer werden sich wohl in die Politik flüchten müssen, um das Chaos, das sie angerichtet haben einigermaßen aufrecht gehend zu hinterlassen.

Die CSU besitzt das Potential am Leben zu bleiben, wenn sie auf den Sachverstand ihrer Mitglieder setzt und die Menschen nicht als Stimmvieh mißachtet. Das Wohlergehen der Menschen eines Landes ist Zweck einer guten Regierung, Gründe zu benennen, warum man genötigt ist, dem nicht zu folgen, ist Politik.

Corona: Schält die Zwiebel!

Schön, daß sich die angelsächsischen Geheimdienste zu ihrer neuesten gegen China lancierten Presse-Kampagne bekennen. China habe verhindert, daß chinesische Ärzte das Ausland rechtzeitig über den Ernst der Corona-Pandemie unterrichten konnten.

Gut, wir wollen nicht wissen, warum die angelsächsischen Banken die deutschen Banken nicht rechtzeitig über die Primerate-Krise informiert haben.

Es stellt sich die Frage, warum die USA oder Großbritannien selbst dann noch die Gefährdung ignoriert haben, nachdem chinesische Ärzte ihre Kenntnisse in den einschlägigen, angelsächsischen, wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht haben.

Einem britischen Premier räumen wir gerne die Zeit ein, derer es bedarf, sich über einen neuen Sachverhalt kundig zu machen, einem chinesischen Parteichef nicht. China schützt seine gegenwärtige staatliche Verfassung in einer uns nicht nachvollziehbaren Weise. Aber auch die Stichhaltigkeit, warum sich Deutschland im Hindukusch oder jüngst in Libyen verteidigen muß, erschließt sich mir nicht.

Der Westen hat in Libyen für einen Regimechange gesorgt und was erreicht?
Der Westen hat im Irak für einen Regimechange gesorgt und was erreicht?
Wehe uns, nach einem Regimechange in China.

Man kann nicht behaupten, daß die angelsächsischen Geheimdienste bei den in Deutschland lebenden Menschen als besonders glaubwürdig eingestuft werden. Dank des überlegenen US-amerikanischen Schulsystems, ist das in den USA anders.

Präsidentschaftswahlen stehen an und ein Sündenbock für die mit der Pandemie einhergehende Wirtschaftskrise mußte gefunden werden.

Soweit dies Theater.

Bill Gates stockt nicht umsonst das Budget der WHO, der Johns-Hopkins-Universität und einiger Pharmahersteller auf. Selbstlos bietet er an, jedem Erdenbürger, der nachweisen kann gegen Corona19 immun zu sein, ein digitales Zertifikat auszustellen. Ist das der Anfang eines weiteren Punktesystems, vielleicht in der Art wie von deutschen Krankenkassen bzw. China praktiziert?

Auch das ist Theater, wenn auch für das gehobene Publikum.

Abgesehen davon, daß zur Zeit niemand wissen kann, ob der menschliche Organismus eine solche Immunisierung ausbildet, wissen wir mit Sicherheit, daß der Corona-Virus mutieren wird, was zu der Frage führt, wozu die von Merkel und Scholz zur Entwicklung eines Serums gegen Corona19 in enger Zusammenarbeit von WHO, Stiftungen d.h. Bill Gates und Regierungen deklarierten Gelder wirklich dienen?