Rasse und Rassismus.

Rasse kommt laut Duden vom französischen ‚race‘ und bedeutet Stamm bzw. Familienstamm. Das Wort darf heute ungestraft verwendet werden, wenn man die Abkunft eines Tieres (Pferde- oder Hunderasse) bezeichnen möchte.

Rassismus ist historisch betrachtet die Methode sich des Landes z.B. der Ureinwohner Noramerikas anzueignen oder sich schwarzhäutiger Menschen, wie u.a. durch George Washington praktiziert, als Sklaven zu bemächtigen.

Rassisten waren Menschen, die anderen Menschen, um des eigenen materiellen Vorteils Willen, die Menschenrechte absprachen.

Die Rasse der Rassisten (Familien) und ihre Steigbügelhalter verwenden heute den Begriff als Vorwurf gegen jene Menschen, deren Angst vor dem Fremden sie einerseits schüren, um andererseits die diffusen Bedrohungsängste auf die Migranten zu lenken.

Das Ziel hat sich nicht geändert, doch die Indianer sind wir.

Nach den Präsidentschatswahlen 1917 entfachen das Council on Public Information, die American Protective League und die Unternehmensverbände der USA eine Diffamierungskampagne gegen die „Deutsche Rasse“, die bereits zuvor als „hyphenated Americans“ (Bindestrich-Amerikaner) von den richtigen Amerikanern unterschieden wurde.

Rudyard Kipling dichtete schon 1915: „…es gibt nur zwei Gruppen in der Welt: Menschen und Deutsche.“ Theodore Roosevelt verlangte jeden Deutschen zu hängen oder zu erschießen, der auch nur das geringste Anzeichen von Illoyalität gegenüber den USA zeige. 1917 kam es zu floggings (Deutschenklatschen). Deutsch-Amerikaner wurden geteert und gefedert.

1918 wurde dann die Einordnung der „deutschen Rasse“, bis dahin von Madison Grant der Nordischen Rasse als Teutonen zugeordnet, auf eine Linie mit der offiziellen Propaganda der USA gebracht. Zum Kauf von Kriegsanleihen warb man mit dem Slogan „Beat back the Hun with Liberty Bonds“ und plötzlich stellen die „Wissenschaftler“ William S. Sadler und Henry Fairfield Osborn fest, daß die meisten Deutschen asiatischen Barbaren zuzurechnen sind.