Ein Fallstrick für Söder.

Wenn der Merkur und in seinem Windschatten andere, Söders Nachdenken über das Tragen eines Mundschutzes zum Anlaß nehmen, ihn zu demontieren, während Laschets Resonieren über eine vorsichtige Lockerung der Corona bedingten Restriktionen freundlich aufgenommen wird, sollte das den Bayrischen Ministerpräsidenten vor all zu guten Ratschlägen warnen.

Wenn er wissen will, wie man mit der Pandemie umgeht, genügt ein Blick in die Schweiz.

Den Bürgern – es befinden sich unter ihnen auch Leute die Klopapier horten – zum Tragen eines Mundschutzes und von Schutzhandschuhen zu verpflichten, ist theoretisch akzeptabel, praktisch führt es zur Katastrophe, wenn sich Mundschutz und Handschuhe infolge zu langen Gebrauchs in Aggregatoren des Virus verwandeln.

Söder sollte dafür sorgen, daß das Grundgerüst der bayrischen Wirtschaft erhalten bleibt. Zudem hat er, wie kein anderer, die Möglichkeiten, zum Vorreiter beim Aufbau einer umweltfreundlichen Energieversorgung zu werden.

In Bayern vermag Söder Deutschland zu nutzen, in Berlin seinen politischen Gegnern.