Bauernprotest?

Es ist eng geworden in Deutschland. Das Geld geht in die Batterieproduktion, in die teilprivatisierte Bahn, in die Rüstungsindustrie und in neue Fracking-Gas-Terminals. Zwischendurch wird eine Bank gerettet oder Strafgelder an die Energiekonzerne wegen Abschaltung der Kernkraftwerke gezahlt, der Rest fließt an Unternehmensberatungsunternehmen die einer inkompetenten Politik selbst noch die Notwendigkeit nehmen selbst zu lernen wie es geht. Das Ego der deutschen Politiker paßt unter jeden Teppich ohne Wellen zu schlagen womit sie als Gestalter unserer Wirklichkeit ausfallen. Der Verbraucher bekommt das Geld durch Mieterhöhungen und als besondere pädagogische Maßnahme durch Energiepreiserhöhungen aus der Tasche gezogen.

Die deutschen Bauern haben sich ihr Wohlverhalten abkaufen lassen und sich in die Abhängigkeit der EU begeben, Schweinemast- und Rindermastbetriebe aufgebaut, von der Eierproduktion ganz zu schweigen. Der Boden erodiert infolge der Übernutzung, das Klima spielt verrückt und der Verbraucher ist schuld, weil er zu wenig zahlt?

Der Verbraucher ist schuld, weil er den politischen Vorgaben, die diese Entwicklung ermöglichten, nichts entgegensetzt! Der Bauer ist schuld, weil er seine Freiheit verkauft hat und zu erhaben ist, sie sich zurückzuerobern. Nicht höhere Preise retten die Landwirtschaft sondern genossenschaftliche Zusammenschlüsse, der Auf- und Ausbau des Direktvertriebs, der Aufbau einer eigenen Energiewirtschaft (Sonne, Wind und Wasserstoff gibt es in Mengen), der Anbau von Pflanzen, Kräutern, Früchten die sich für einen vernünftigen Preis verkaufen lassen. Vor allem gilt es Kompetenzen aufzubauen und zu teilen, die sich weniger an bürokratischen Hürdenlauftechniken sondern an der Kernkompetenz des Bauern ausrichten.